Weide: Zubereitung und Anwendung
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Bei Mischungen 1 TL der Mischung auf 1 Tasse nehmen.
Regelschmerzen: 1 TL zerkleinerte Weidenrinde mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 min ziehen lassen, abseihen. 2 Tassen pro Tag trinken. Da die Weidenrinde schonender, aber langsamer als Aspirin wirkt, empfiehlt es sich, schon einige Tage vor dem Menstruationstermin zu beginnen. Je nach Besonderheit Ihrer Beschwerden können Sie Mischungen (zu gleichen Teilen) mit einem der folgenden Kräuter auf die gleiche Weise zubereiten: bei Schmerzen eine Mischung mit Pfefferminze, bei Schmerzen und zu schwacher Blutung mit Schafgarbe oder Frauenmantel oder Rosmarin. Bei Menstruationskrämpfen Kamille oder Salbei, Baldrian, Johanniskraut oder (bei begleitender Übelkeit) Melisse.
Grippaler Infekt mit hohem Fieber und Kopfschmerzen: 1 TL zerkleinerte Weidenrinde mit ½ l Wasser kurz zum Sieden bringen, vor dem Abseihen 5 Minuten ziehen lassen; 2 Tassen pro Tag.
Erkältungen: zur Stärkung der Abwehr und Linderung der Allgemeinbeschwerden Weidenrinde, Kamille, Lindenblüten und Schachtelhalm zu gleichen Teilen mischen, 1 EL der Mischung mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 min ziehen lassen, abseihen. 2 Tassen pro Tag.
Die Weidenrinde befreit von Schmerzen, hemmt Entzündungen, setzt die Blutgerinnung herab, senkt hohes Fieber und lindert Muskelkrämpfe. Sie eignet sich also für hochfieberhafte grippale Infekte, alle Arten von Rheuma wie Muskelrheuma, Arthritis und Arthrose – und besonders auch bei Regelschmerzen. Viele Menstruationsbeschwerden rühren von einer Verkrampfung der Gebärmuttermuskulatur oder von einer Verklumpung des Bluts her. Diese kann die blutverdünnende Wirkung der Weidenrinde auflösen. Früher setzten Hebammen sie auch zur Förderung oder Einleitung der Geburtswehen und zur Linderung der Wehenschmerzen ein.