Weide: Ein natürliches Schmerzmittel
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Lange, bevor es Aspirin® (Ass) gab, nutzten die heilkundigen Frauen und Männer die Urform der heutigen Acetylsalicylsäure, die Rinde der Silberweide (Salix alba) und anderer Weidenarten, um Schmerzen zu lindern.
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Heute lebt die Weidenrinde als Schmerzmittel wieder auf und wird zur Konkurrenz chemisch hergestellter Produkte. In der Apotheke gibt es sie als Präparat zu kaufen, aber auch zerkleinert für Tee. Zwar muss der Tee erst zubereitet werden, dafür bietet er Vorteile: Bei allen Beschwerden, die eine Anzeige für Weidenrinde sind, ist ohnehin eine reichliche Flüssigkeitszufuhr wichtig. Zudem lässt sich Weidenrinde gut mit anderen Heilpflanzen zum Tee mischen – je nach Begleiterscheinungen der Beschwerden.
Hexenschuss: Weidenrinde, Birkenblätter und Schlüsselblume zu gleichen Teilen mischen. 1 bis 2 TL davon mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen und nach 10 min abseihen. 2 Tassen pro Tag.
Ischias-Beschwerden: Weidenrinde, Birkenblätter und Schachtelhalm zu gleichen Teilen mischen, 1 TL davon auf 1 ½ Tassen Wasser 15 min kochen, dann abseihen. 2 Tassen pro Tag .
Muskelrheumatismus: Weidenrinde, Birkenblätter, Holunderblüten, Stiefmütterchen und Johanniskraut zu gleichen Teilen mischen. 1 TL der Mischung mit kochendem Wasser übergießen, 10 min ziehen lassen, abseihen. 2 Tassen pro Tag.