Thymian: Inhaltsstoffe und wichtige Anwendungshinweise
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Aus dem griechischen Wort „Thymos“ – was so viel wie Mut oder Kraft bedeutet – leitet sich der Name Thymian (Thymus vulgaris) her. Bei uns ist das Kraut als Gartenthymian beliebt.
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Das Gewürzkraut ist seit alters her bekannt für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Im alten Ägypten wurden vor allem die Einbalsamierungssalben für die Mumien mit dem konservierenden Thymian versetzt. Man verwendete die Salbe aber auch bei Hautflechten. Bei den alten Griechen stand der Duft des Thymian für Eigenschaften wie Tapferkeit, Aktivität und Mut.
Thymian wächst wild in Südeuropa an Berghängen. Aber auch in unseren Kräutergärten hat es sich heimisch gemacht, nachdem es mit Mönchen des Benediktiner-Ordens über die Alpen zu uns kamen. Thymian duftet stark aromatisch und schmeckt charakteristisch bitterwürzig. Es wird in der Küche zum Würzen von Fleisch-, Fisch-, Kartoffel- und Gemüsegerichten verwendet.
Inhaltsstoffe des Thymians:
- ätherisches Öl mit Thymol
- Gerbstoffe
- Flavonoide
- Triterpene
Offiziell wird Thymian empfohlen bei Bronchitis und Kartarrhen der oberen Luftwege. Kräuterkundler verwenden das heilsame Kraut aber auch wegen seiner beruhigenden Wirkung gegen Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Das ätherische Öl des Thymians ist ebenfalls beliebt. Es hat einen würzigen Kräuterduft und wirkt allgemein anregend. Es hilft zum Beispiel als Badezusatz bei Erschöpfung, regt den Kreislauf an und soll Haarausfall sowie Hautprobleme lindern.
Warnung: Menschen mit schweren Leberschäden oder Funktionsstörungen der Schilddrüse sollten mit der Anwendung von Thymian zurückhaltend sein. Wegen der gebärmutterstimulierenden Wirkung wird Thymian während der Schwangerschaft grundsätzlich nicht empfohlen.