Teebaumöl: Allgemeine Informationen
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Suchen Sie nach einem Mittel, mit dem Sie schnell kleinere Verletzungen behandeln können? Probieren Sie es einmal mit Teebaumöl, der Medizin der australischen Ureinwohner.
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Das Teebaumöl geht zurück auf die Aborigines, die australischen Ureinwohner, die seit Jahrtausenden die Vielfalt ihres Kontinents an natürlicher Nahrung und an „Medizinen“ nutzen. Sie zerreiben die Blätter des Teebaums in den Händen oder zerdrücken sie in Gefäßen und atmen die frei werdenden Öldämpfe ein. Oder aber sie legen die Blätter auf erhitzte Steine oder in heiße Asche und inhalieren dann die Dämpfe. Aber sie kennen auch regelrechte Verbände, wobei sie die Blätter und Zweige zerkleinern und zerreiben, erwärmen und als eine Art Brei auf Verletzungen auftragen, mit Lehm bedecken oder mit der Rinde des Baumes einwickeln. Die Europäer haben die Erkenntnisse der Aborigines zu den Wirkungsweisen des Teebaums übernommen, allerdings wurden die Anwendungsmethoden verändert, verbessert und intensiviert.
Teebaumöl ist stark lipophil, d. h. in Fett löslich und löst Fette auf. Auf dieser Eigenschaft beruht ein Teil der starken antibakteriellen Wirkung und vor allem die außerordentlich gute Penetrationsfähigkeit des Öls, d. h. die Fähigkeit des Öls, in die Haut und das darunter liegende Gewebe einzudringen. Das reine Teebaumöl enthält keinerlei Fremdstoffe, auch kein Konservierungsmittel, da es sich sozusagen selbst haltbar macht. Auch wenn die Fläschchen mit einem Verfallsdatum gekennzeichnet sind, hält sich das Öl wesentlich länger, wenn es lichtgeschützt und luftfrei verschlossen aufbewahrt wird. Aus der Literatur ist bekannt, dass Teebaumöl problemlos zehn Jahre ohne chemische Veränderung übersteht. Trotzdem sollten Sie angebrochene Fläschchen nicht gerade in die pralle Sonne oder auf die Heizung stellen.
Durch die Lichteinstrahlung kann sich die Zusammensetzung und damit auch die Wirkfähigkeit des Öls verändern.
Vorsicht bei Anwendungen im Gesicht
Aufpassen sollten Sie allerdings, wenn Sie Teebaumöl im Gesicht anwenden. Wir empfehlen es zwar zur Behandlung von Pickeln, aber gerade im Gesicht kann es schnell zu Hautirritationen und allergischen Reaktionen kommen. Ein Allergietest ist daher unumgänglich.
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