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Spargel - mehr als ein leckeres Essen während der Saison

Vor rund 5.000 Jahren verordnete man die Spargelstangen in China gegen Husten, Blasenprobleme und Geschwüre. Auch rund um das Mittelmeer zogen die Menschen Spargel als Arzneipflanze. Zu uns kam er erst im Mittelalter. Seit alters her gilt er als harntreibend und ausschwemmend.

Aus diesem Grund empfiehlt er sich als Hausmittel bei Wasseransammlungen in den Beinen. Das schlanke Gemüse schätzte man in Deutschland früher vor allem wegen seiner Heilwirkung. So war der „Asparagus officinales“, der zur Familie der Liliengewächse gehört, bei uns im amtlichen Arzneibuch vermerkt und in der Apotheke erhältlich.

Währenddessen gaben unsere französischen Nachbarn seinem Genuss als Lebensmittel den Vorzug. Hier und bei unseren europäischen Nachbarn sticht man Spargel von Mitte April bis exakt zum 24. Juni eines jeden Jahres auf den Feldern.

Was Spargel alles kann

Spargel beinhaltet wenig Kalorien (12 bis 20 je 100 g) sowie viele Ballaststoffe und gilt deshalb als das ideale Diätgemüse. Das Gemüse bringt reichlich Vitamin E, C und Vitamine des B-Komplexes mit. Des Weiteren enthält er Eisen, Kalium, Phosphor, Kalzium und Jod.

Als wichtiger Inhaltsstoff gilt das Asparagin. Dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die für den Harnstoffwechsel wichtig ist und sich durch die typische Geruchsveränderung des Urins bemerkbar macht.

Dass der Harn bereits eine halbe Stunde nach dem Essen anders riecht, beweist die „Durchschlagskraft“ des Asparagins. Chronisch Nierenkranke sollten auf keinen Fall Spargel essen, da er ihre Nieren zu sehr reizt.

Traditionell gilt Spargel als Aphrodisiakum. Man munkelt, dies sei seiner Form zu verdanken. Ayurveda-Ärzte empfehlen 1 bis 2 TL Spargelwurzelpulver mit Milch kurmäßig eingenommen zum Anreiz für die männliche Potenz. Naturheilkundler empfehlen ihn unter anderem bei Diabetes, Rheuma und Gicht.

Spargel wirkt gut gegen Wasserbeine

Seit altersher gilt der Spargel als harntreibend und ausschwemmend. Deshalb wird er als Hausmittel bei Wasseransammlungen in den Beinen empfohlen. Spargel hat zudem extrem wenig Kalorien – nur 12 bis 20 auf 100g – und viele Ballaststoffe, er gilt deshalb auch als das ideale Diätgemüse.

Spargel bringt Ihnen reichlich Vitamin E, Vitamine des B-Komplexes und C mit. Zudem enthält er Eisen, Kalium, Phosphor, Kalzium und Jod. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist das Asparagin, eine  Aminosäure, die für den Harnstoffwechsel wichtig ist und sich durch die typische Geruchsveränderung des Urins bemerkbar macht.

Dass der Harn bereits eine halbe Stunde nach dem Essen anders riecht, beweist die „Durchschlagskraft“ des Asparagins. Chronisch Nierenkranke sollten keinen Spargel essen, da er ihre Nieren zu sehr reizen kann.

Juckreiz und Ekzeme? Vielleicht ist der Spargel schuld

Aber Vorsicht: Leider können nicht alle Menschen dieses Gemüse genießen – und die meisten wissen noch nicht einmal, dass es am Spargel liegt. Die grünen und weißen Stangen können nämlich heftige Allergien hervorrufen. Schon beim Schälen entwickeln sich Ekzeme, aber auch Juckreiz und gerötete Haut.

Es kann auch zu Schluckbeschwerden, Magenproblemen oder Atemnot kommen – und das, obwohl der Spargel eigentlich als das Gemüse gilt, das die wenigsten Allergien auslöst. Dieser Ruf ist aber wahrscheinlich auch deswegen entstanden, weil nur wenige Menschen Spargel „pur“ essen.

Es gibt immer noch etwas anderes dabei – die Symptome können also nur selten zugeordnet werden. Zudem gibt es für das Gemüse auch keinen Test. Was die Spargel-Allergien auslöst, konnten Wissenschaftler noch nicht herausfinden. Sie sollten also bei unerklärlichen Allergieerscheinungen in der Spargelzeit auch immer den Spargel als möglichen Auslöser bedenken.

Weiß oder grün – das ist hier die Frage!

Seine Wirkung weist sowohl der grüne als auch der weiße Spargel auf. Woher kommt der Farbunterschied? Spargel hat einen hohen Chlorophyll-Gehalt, das ist der grüne Pflanzenfarbstoff. Da dieser Spargel ins Sonnenlicht wächst, färbt ihn das Chlorophyll grün.

Er ist dem weißen Spargel, den man als Bleichspargel bezeichnet und der in Erdwällen heranwächst, von seinen Inhaltsstoffen weit überlegen: Durch das Chlorophyll enthält er mehr Vitamin C und Carotinoide. Grüner Spargel stellt eine echte Alternative dar, wenn es mal schnell gehen soll.

Sie schneiden lediglich die holzigen Enden ab und verzichten auf das Schälen. Er kocht weniger lange, eignet sich zum Braten, ist als rohes Salatgemüse geeignet und begeistert mit seinem nussigen, kräftigen Geschmack.

5 Tipps zur schonenden Zubereitung

  1. Die große Kunst bei der Zubereitung liegt darin, die wertvollen Inhaltsstoffe des Spargels beim Kochen zu bewahren. Aus diesem Grund sollten Sie Spargel mit möglichst wenig Wasser kochen. Ideal eignen sich die Spezialtöpfe, in denen der Spargel stehend gekocht wird. Hier garen die Füße des Spargels im Wasser und sein Kopf lediglich im Dampf.
  2. Wenn Sie die Bitterstoffe im Spargel nicht mögen, geben Sie eine Prise braunen Zucker ins Kochwasser.
  3. Zitronensaft bleicht die Spargelspitzen ein wenig nach. Darauf sollten Sie beim grünen Spargel verzichten, aber wenn Sie Ihren Spargel gerne ganz hell mögen, gilt Zitrone als Geheimtipp.
  4. Spargel schmeckt am besten al dente! Das Edelgemüse schmeckt nicht, wenn es Ihnen matschig von der Gabel fällt. Wenn Sie die erste schnittfeste Stange probieren, sollten sie es sofort vom Feuer nehmen.
  5. Gebratener Spargel ist unter Spargel-Liebhabern besonders gefragt. Dazu eignet sich der grüne Spargel besser als der weiße: Zu einem schönen Fischfilet mit einer leichten Zitronensoße ein herzgesunder Genus!
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