Rote Bete: Zubereitung
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Heutzutage hat Rote Bete häufig einen großen Nachteil: Sie speichert Nitrate (Stickstoffsalze), die durch die Überdüngung der Ackerböden entstanden sind. Beim Kochen wandeln sich die Nitrate in aggressive Nitrite und Nitrosamine um, die schlimmstenfalls Magenkrebs auslösen können. Treibhausware reichert meist mehr Nitrat an als Freilandgemüse. Kaufen Sie daher Rote Bete nur zur normalen Erntezeit im Herbst und möglichst aus Bio-Anbau!
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Tipp: Die Zugabe von Vitamin C bei der Zubereitung, z. B. Zitronensaft, mindert die Nitrosaminbildung. Sie können auch Vitamin-C-haltige Säfte zum Essen trinken.
Außerdem dürfen Sie Rote-Bete-Gerichte nur einmal aufwärmen, da Aufwärmen und langes Warmhalten die Umwandlung von Nitrat in Nitrit begünstigen. Kühlen Sie daher die frisch gekochten Knollen (etwa für die Salatzubereitung) auch rasch ab, z. B. indem Sie die Schüssel mit den warmen Knollen in Eiswasser oder (im Winter) nach draußen stellen.
Wer zu Nierensteinen neigt, sollte nur wenig Rote Bete verzehren, denn sie enthält Oxalsäure. Diese Säure bindet nicht nur Kalzium aus der Nahrung im Darm unlöslich, sondern trägt auch zur Steinbildung in den Harnwegen bei.
Kochen Sie nur unversehrte Knollen!
Waschen Sie die Rote Bete unter lauwarmem Wasser sehr vorsichtig. Schneiden Sie niemals die lange Wurzel ab, sonst blutet die Knolle aus und verliert ihre wertvollen Inhaltsstoffe. Auch die Blätter sollten Sie ca. 7 cm über dem Ansatz mit der Hand abdrehen, um den Saftverlust zu stoppen. Kochen Sie daher auch nur Knollen mit unverletzter Schale! Die Garzeit beträgt 50 bis 60 Minuten. Frühjahrsknollen aus dem Folienanbau kommen mit 30 Minuten aus. Schälen Sie die Knollen anschließend unter kaltem Wasser, um Verfärbungen der Hände zu vermeiden.
Rote Bete sind äußerst vielseitig verwendbar - nicht nur als russische Gemüsesuppe Borschtsch. Im folgenden Kasten finden Sie einige Anregungen, doch lassen Sie Ihrer Fantasie ruhig freien Lauf!