Die Rote Bete oder auch Rote Rübe ist eine mit dem Mangold verwandte Rübenart. Die zweijährige Pflanze stammt ursprünglich aus Nordafrika und erreichte Nordeuropa über die Mittelmeerländer. Sie wird zwischen Oktober und dem ersten Frost geerntet, ist also ein Wintergemüse, und eignet sich ähnlich wie die Kartoffel auch zum Einlagern. Bei falscher Lagerung kann es allerdings zur Bildung giftiger Nitrite kommen.
Rote Bete enthält viele Mineralstoffe, Vitamin C, diverse B-Vitamine und Provitamin A sowie Calcium, Eisen, Eiweiß, Jod, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Das macht sie zu einem ausgesprochen gesunden Gemüse, das sowohl roh als auch gegart verzehrt werden kann. Menschen, die zu Nierensteinen neigen, sollten Rote Bete nur in Maßen genießen, da sie reich an Oxalsäure ist.
Erste Berichte über die Heilwirkung der tollen Knolle reichen bis 2500 vor Christus zurück; in der griechischen und römischen Antike wurde Rote Bete gegen Hautentzündungen und Infektionskrankheiten verordnet, im Mittelalter zur Behandlung von Blutkrankheiten verwendet.
Rote Bete regt die Leberfunktion an, fördert die Blutbildung, wirkt Folsäuremangel entgegen und hilft bei Infektionsanfälligkeit und Müdigkeit. Mag man den Geschmack nicht, kann man auf im Handel erhältliche Präparate zurückgreifen.
Lesen Sie hier mehr über die Inhaltsstoffe der Roten Bete, alles über ihre Zubereitung und warum sie so gut effektiv gegen freie Radikale ist.