Rosmarin: Zubereitung
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Morgens ein Teeaufguß aus Rosmarinblättern und -blüten (1 Teelöffel auf eine Tasse Wasser) stärkt das Immunsystem, verbessert die Hautdurchblutung, ist ein Tonikum für Herz, Gehirn und Nervensystem. Er bringt vergangene Libido zurück, fördert die Konzentrationsfähigkeit, mildert Angst und Depression, hilft bei Erschöpfung und Schlaflosigkeit. Seine Bitterstoffe unterstützen die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion. Der Organismus vermag die Nährstoffe besser zu verarbeiten.
Rosmarinwein: Eine Handvoll getrockneter und zerkleinerter Rosmarinblätter in 1 Liter Weißwein einen Tag ziehen lassen, dann abseihen. Ein kleines Glas als Aperitiv bei Unruhe und nervösen Herzbeschwerden.
Rosmarin-Badekur bei niedrigem Blutdruck, schwachem Kreislauf, Durchblutungsstörungen, Gicht und rheumatischen Beschwerden: Für ein Vollbad 50 g Rosmarinblätter mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und dem Badewasser zusetzen. (In Apotheken und Reformhäusern gibt es Pflan zenauszüge und Milchen zu kaufen; diese eignen sich auch zum Duschen.) Nach einem Bad wird ärztlich eine Ruhestunde empfohlen. Für Berufstätige empfiehlt sich also eine kleine Kur am Wochenende.
Vorsicht: Bei Bluthochdruck und in der Schwangerschaft (Gefahr vorzeitiger Wehen!) ist Rosmarin nicht angezeigt.