Rosmarin: Anwendung
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Rosmarin sollten Sie als Kübelpflanze von Frühjahr bis Herbst im Freien ziehen. Im Winter braucht er einen kühlen Ort im Haus. Frische Blätter können Sie zum sofortigen Verbrauch selbst ernten. Getrocknete Rosmarinblätter kaufen Sie besser in der Apotheke, da sie bei niedrigen Temperaturen (35 °C) schnell getrocknet werden müssen.
Wenden Sie Rosmarin nicht abends an, da er zu anregend wirkt und Ihren Schlaf stören könnte.
Grundrezept für Rosmarintee
Überbrühen Sie 1 TL getrockneten Rosmarin mit 1/4 l kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 15 Minuten zugedeckt ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Trinken Sie morgens und mittags 1 Tasse frischen, nach Belieben mit Honig gesüßten Tee statt Kaffee oder schwarzem Tee. Rosmarintee hilft besonders bei Erschöpfung, Herz-Kreislauf-Schwäche und Verdauungsbeschwerden.
Anregendes Rosmarin-Bad
Übergießen Sie 50 g getrockneten Rosmarin mit 1 l Wasser und lassen Sie die Mischung auf kleinster Flamme 30 Minuten ziehen. Gießen Sie den Sud durch ein Sieb direkt ins Badewasser. Die Badetemperatur sollte 34 bis 37 °C betragen, die Badedauer 15 Minuten nicht überschreiten. Ruhen Sie nach dem Bad 30 Minuten im Liegen.
Selbst gemachter Rosmarinwein für Herz und Kreislauf
Lassen Sie 25 g frischen oder 10 g getrockneten Rosmarin 5 Tage lang in 3/4 l trockenem Weißwein in der zugekorkten Flasche ziehen. Seihen Sie den Wein dann in eine andere Flasche ab. Trinken Sie bei Erschöpfung und Herz-KreislaufSchwäche morgens und mittags je 1 kleines Likörglas von diesem Wein.
Fertigpräparate mit Rosmarin
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