Pfefferminze: Beruhigt Magen, Darm und Atemwege
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Die meisten von uns beginnen den Tag schon mit dem erfrischenden Pfefferminzgeschmack der Zahnpasta. Allerdings reicht das synthetische Aroma an das echte naturreine aus der mehrjährigen Pflanze Mentha piperita bei weitem nicht heran. Die 30 bis 60 cm hohe Pfefferminze, die zu den Lippenblütengewächsen (Lamiaceae) zählt, war schon zu Pharaonenzeiten in Ägypten bekannt.
Zur Herstellung von medizinischen Ölen und Tees dienen nur die Blätter.
Das sind die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pfefferminze:
- ätherische Öle, v. a. Menthol (bis 90 %), Menthon und Mentholester
- Gerb- und Bitterstoffe
- Phenolsäuren
- Flavonoide
Als Hauptwirkstoff gilt das erfrischende Menthol der Pfefferminze.
Pfefferminze beruhigt Magen, Darm und auch die Atemwege
Wegen ihrer krampflösenden Wirkung ist die Pfefferminze als pflanzliches Heilmittel von der Kommission E des früheren Bundesgesundheitsamts offiziell anerkannt. Sie hat aber noch mehr heilsame Wirkungen.
Bei diesen Beschwerden wird die Pfefferminze gerne eingesetzt:
Äußerlich als Öl:
- Kopfschmerzen und Migräne
- Halsentzündung
- Bronchitis
- Schnupfen
- Nebenhöhlenentzündung, v. a. der Stirnhöhle
Innerlich als Tee:
- Blähungen und Völlegefühl
- Reizmagen und Reizdarm
- Magenschleimhautentzündung
- Magen-Darm-Krämpfe
- schwache Gallensekretion
Zur Linderung von Kopfschmerzen sollten Sie 1 bis 2 Tropfen medizinisches Pfefferminzöl auf Stirn, Schläfen oder im Nacken verreiben. Bei Erkältungen empfehlen wir Ihnen die Inhalation des Öls (siehe Kasten rechts). Halten Sie dabei Ihre Augen geschlossen, um Reizungen der Bindehaut durch das Öl zu vermeiden.