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Pfefferminze: Allgemeines

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Pfefferminze

Ihr einzigartiges Aroma macht die Minze zu einem beliebten Gewürz in der Küche von Ostasien über Europa bis in die USA. Durch Kreuzungen entstehen viele Sorten, die unter dem Begriff (Mentha piperita) zusammengefasst werden.


Als Heilpflanze wird die Pfefferminze mit den lila Blüten bei uns gern, aber oft nur einseitig gegen Verdauungsbeschwerden genützt. Im Orient dient sie quasi als Antiseptikum, weil sie die Fliegen vertreibt, die infektiöse Keime übertragen. Und die Preisungen ihrer Erotik-stimulierenden Eigenschaften sind so zahlreich, dass etwas Wahres dran sein muß. Im Abendland sind seit dem Mittelalter ihre kräftigenden und krampfstillenden Eigenschaften bekannt.


Hauptanwendungsgebiete

Die Pfefferminze kräftigt alle Organe. Sie ist gut für Herz und Nerven, die sie wohltuend beruhigt. Sie füllt die Energiereserven wieder auf und vertreibt Missmut und Trägheit. Innerlich angewandt, wärmt sie und fördert die Durchblutung. Äußerlich wirkt sie auf der Haut oder Schleimhaut kühlend und schmerzbetäubend.

Im Verdauungstrakt lindert ein Tee aus den Blättern und Blüten oder Wasser mit einigen Tropfen Pfefferminzöl Entzündungen und Krämpfe, fördert den Gallenfluss, wirkt entblähend und gegen Übelkeit, auch gegen Reisekrankheit. Selbst bei Reizdarm ist die Pfefferminze einen Versuch wert. Krampfstillend wirkt Pfefferminze auch bei Husten, Atmungsbeschwerden, Asthma und Bronchitis (als Tee, nicht als Inhalation!), bei Schlaflosigkeit und sogar bei Angstzuständen.
Spezielle Anwendung für Frauen

Die Pfefferminze ist ein so bekanntes Kraut gegen Verdauungsbeschwerden, dass darüber übersehen wird, welche Heilwirkungen sie gerade für Frauen entwickelt.

Naturheilkundlich orientierte Gynäkologinnen empfehlen sie bei:

  • Prämenstruellem Syndrom
  • Kopf- und anderen Schmerzen während der Menstruation, auch bei Migräne, unter der viele Frauen leiden
  • Herpes genitalis (als Kompressen)
  • Genitalwarzen (als Kompressen)
  • Sodbrennen, Übelkeit
  • Verstopfung

für Frauen in und nach den Wechseljahren gegen:

  • Libido-Verlust (Unlust am Sex)


Vorsicht: Pfefferminze soll nicht bei schweren Leberschäden, Gallensteinen oder Gallenblasenentzündungen angewendet werden. Empfindliche können bei Inhalationen mit starkem Hustenreiz reagieren, selbst wenn sie der Lösung nur wenige Tropfen Pfefferminzöl beifügen.

Mann greift sich an den Kopf

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