Mädesüß: Verwendung
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Die beste Erntezeit für Mädesüß ist von Juni bis August, wenn die Pflanze in voller Blüte steht. Meist werden die Blütenstände abgeschnitten und erst danach die einzelnen Blüten gepflückt. Lassen Sie die Heildroge an einem luftigen Ort bei Temperaturen nicht über 35 Grad Celsius trocknen und bewahren Sie sie anschließend in gutschließenden Gefäßen auf. Wie Sie einen Tee, ein Dekokt oder ein Mazerat aus Mädesüß herstellen können und was Sie bei der Einnahme unbedingt beachten sollten, erfahren Sie hier.
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Auch junge Blatt-Triebe können Sie in der Blütezeit pflücken. Trocknen Sie das Mädesüßkraut auf gleiche Weise wie die Blüten. Im Mai und im Oktober können Sie die Wurzel der Pflanze ausgraben und kleingeschnitten trocknen lassen.
So bereiten Sie Tee aus Mädesüß zu:
Übergießen Sie einen Teelöffel getrocknete Blüten (oder Kraut) mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen und seihen Sie ihn ab. Trinken Sie mehrmals täglich eine Tasse möglichst heißen Tee.
So stellen Sie ein Dekokt her:
Setzen Sie drei Teelöffel der Blüten oder des Krauts mit 500 Millilitern kaltem Wasser an, bringen Sie alles zum Sieden und halten Sie es 5 bis 10 Minuten auf Siedetemperatur. Danach seihen Sie das Dekokt ab.
Aus der getrockneten Wurzel können Sie ein Mazerat herstellen:
Übergießen Sie einen Teelöffel der kleingeschnittenen Wurzel mit einer Tasse Wasser und lassen Sie alles acht bis zehn Stunden bei Raumtemperatur stehen. Anschließend seihen Sie das Mazerat ab. Es wird empfohlen, jeden zweiten Tag ein Glas (150 Milliliter) des Mazerats zu trinken (gleiche Anwendungsgebiete wie beim Tee).
Achtung: Wegen des Gehalts an Salizylsäure-Abkömmlingen sollten Sie bei bestehender Allergie gegen Salizylate (Acetylsalizylsäure, ASS) Zubereitungen aus Mädesüß nicht einnehmen.