Löwenzahn: Zubereitungsformen
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Im Frühling verzaubert der Löwenzahn ganze Wiesen in einen goldenen Teppich. Entgegen verbreiteter Befürchtungen ist er nicht giftig, sondern entfaltet vielfältige Heilwirkungen, die Sie jetzt frisch von der Wiese für sich nützen können.
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Ursprünglich in Nordeuropa und Asien beheimatet, ist der Löwenzahn dabei, die ganze Welt zu erobern. Als Unkraut gefürchtet, von Naturfreundinnen begrüßt, tut dieser Verwandte der Margarite als ganze Pflanze dem Organismus gut. Seine gezackten Blätter schmecken vorzüglich im Frühlingssalat und sind ein unübertroffenes Blutreinigungsmittel. Seine Wurzel, die sich (zum Schrecken ordnungsliebender Gartenbesitzerinnen) tief in die Erde bohrt, lässt sich rösten und mahlen wie Kaffee und schmeckt auch ähnlich.
Zubereitungsformen
Innerlich: als Tee/Aufguss : Eine 1 Handvoll frischer Pflanzen (Wurzeln und/oder Blätter) mit 1 L kochendem Wasser übergießen. Täglich drei Tassen trinken. Frischer Pflanzensaft ist schwer herzustellen und daher besser fertig im Reformhaus zu kaufen: 2 – 3 Esslöffel täglich. Für einen Salat pflücken Sie die Blätter bis in den Frühsommer hinein, solange sie saftig und zart sind.
Für „Kaffee“: ernten Sie die Wurzeln im Herbst und rösten diese, in Scheiben geschnitten, im Backofen. In der Kaffeemühle mahlen und wie Kaffeepulver verwenden.
Äußerlich: für Hand- und Fußbäder gegen Arthritis eine gute Handvoll frischer ganzer Pflanzen auf 1 L Wasser. Gegen Geschwüre und Hautkrankheiten Breiumschläge aus gehackten Blättern und Blüten.
Vorsicht: Frauen, die einen hohen Insulinspiegel des Bluts haben und häufig unter Unterzuckerung leiden, sollten sicherheitshalber auf die innerliche Anwendung von Löwenzahn verzichten!