Lavendel: Allgemeines
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Wir kennen aus (Ur-)Großmutters Zeiten die Lavendelkissen, die Wäsche duften lassen und Motten aus dem Kleiderschrank verbannen. Aber die vielfältigen Heilkräfte des Lavendels (Lavandula officinalis L.) nutzen wir viel zu selten! Erfahren Sie mehr über die Inhaltsstoffe des Lavendels und welche Wirkung ihm im Einzelnen nachgesagt wird.
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Lavendel gehört schon seit Jahrtausenden zu den beliebtesten Duft-, Heil- und Schönheitskräutern. Aus dem Mittelmeerraum zu uns gekommen, ist er inzwischen winterhart geworden und kann auch in unseren Gärten gedeihen. Er wächst als Halbstrauch mit unten verholzten und oben krautigen Trieben.
Seine grau-grünen Blätter sind schmal, fast nadelig und besonders im unteren Teil der Äste mit weißlichen Haaren filzig überzogen. Am Ende jedes Triebs steht eine Scheinähre aus 5 kleinen, (hell)blau-violetten Blütchen, die einen wunderbaren Duft verbreiten.
Seine Wiedergeburt in der Aromatherapie oder in der Duftlampe hat das Lavendelöl seiner entspannenden Wirkung auf Körper und Geist zu verdanken. Lavendel ist aber auch als Tee ein vorzügliches Heilmittel bei Angst, Nervosität, Unruhe und die körperlichen Beschwerden, die dadurch entstehen. Er besänftigt zornige Gemüter, hebt die Stimmung, gleicht innere Disharmonien aus und lindert depressive Anwandlungen.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind:
- ätherisches Öl
- Gerbstoffe
- Cumarine (besondere Form der Glukoside, antibiotisch wirksam)
- Flavonoide (meist gelbe Pflanzenfarbstoffe)
- Triterpene