Königskerze: Zubereitungsformen
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Die Königskerze kann in der Pflanzenheilkunde je nach Anwendungsgebiet sowohl innerlich, als auch äußerlich angewendet werden. Wir zeigen Ihnen welche Zubereitungsformen es gibt und welche Leiden Sie damit lindern können.
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Zubereitungsformen
Innerlich: Aufguß (Tee) bei Erkältungen, Bronchitis, Nervosität, krampfähnlichen Menstruationschmerzen. Eine Handvoll frischer oder getrockneter Blüten mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, dann filtern, um die schleimhautreizenden Staubfäden abzuhalten. Drei bis vier Tassen täglich trinken. Äußerlich: Aufguß als Sitzbad bei Hämorrhoiden.
Absud für Kompressen auf schmerzende Gelenke und verspannte Muskelpartien, auf Hämorrhoiden sowie für Klistiere gegen Durchfall und Darminfektion. Eine Handvoll Blüten und evtl. Blätter auf einen Liter Wasser 7 – 8 Minuten kochen und abseihen.
Blütenöl: Zu Einreibungen von schmerzenden Muskelpartien und Gelenken oder der Brustpartie bei Erkältungen. Zwei Handvoll getrocknete Blüten eine Woche lang in 1/2 Liter Olivenöl ziehen lassen, dann durch ein Sieb gießen.
Als Heilpaste, auch gegen Hämorrhoiden: Ein (bis zwei) Handvoll getrockneter Blüten und Blätter zu Pulver zermahlen und in einem 1/2 Liter Frischmilch unter ständigem Rühren dick einkochen. Auch kühl aufbewahrt nur kurze Zeit haltbar.
Äußerlich als Pulver bei Erkältung zur Erleichterung der Nasenatmung: Die getrockneten Blüten zu Pulver vermahlen, wie Tabak schnupfen.