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Klette - die Helferin bei Hautproblemen!

Die zweijährige Klette (Arctium lappa syn. Arctium major) gehört zur großen Familie der wilden Korbblütengewächse (Asteraceae). Charakteristisch sind die großen, herzförmigen Blätter und der ca. 60 cm lange kantige behaarte Blütenstängel.

An seiner Spitze erscheinen im Juni die „Kletten“, wie die violetten Blüten mit ihrem Strahlenkranz aus feinen Widerhaken im Volksmund genannt werden. Zu medizinischen Zwecken dient vorwiegend die Wurzel – in alten Kräuterbüchern meist Radix Bardanae genannt –, die den höchsten Wirkstoffgehalt aufweist. Samen und Blätter spielen heute nur noch eine kleine Nebenrolle.

Hauptinhaltsstoffe der Klette

  • Glykoside, z. B. Inulin
  • Flavonoide
  • Harze, Gerb- und Bitterstoffe
  • Schleimstoffe
  • ätherische und fette Öle
  • Alkaloide (v. a. Sitosterin)

Diese Inhaltsstoffe wurden – wenn auch in unterschiedlicher Konzentration – in allen Pflanzenteilen nachgewiesen. Einzige Ausnahme: Die fetten Öle kommen nur in den Samen vor. Die Klette gehört zu den natürlichen Antibiotika

Klettenextrakte können anerkanntermaßen das Wachstum von Bakterien v. a. auf der Haut hemmen. Erste Hinweise auf eine krebsschützende Wirkung des Wurzelextraktes konnten dagegen bislang wissenschaftlich nicht sicher belegt werden.

Das sind die Hauptinhaltsstoffe der Klette:

  • Glykoside, z. B. Inulin
  • Flavonoide
  • Harze, Gerb- und Bitterstoffe
  • Schleimstoffe
  • ätherische und fette Öle
  • Alkaloide (v. a. Sitosterin)

Diese Inhaltsstoffe wurden – wenn auch in unterschiedlicher Konzentration – in allen Pflanzenteilen nachgewiesen. Einzige Ausnahme: Die fetten Öle kommen nur in den Samen vor.

Die Klette gehört zu den natürlichen Antibiotika

Klettenextrakte können anerkanntermaßen das Wachstum von Bakterien v. a. auf der Haut hemmen. Erste Hinweise auf eine krebsschützende Wirkung des Wurzelextraktes konnten dagegen bislang wissenschaftlich nicht sicher belegt werden.

So wirkt die Klette:

  • antibiotisch
  • pilzhemmend
  • leicht abführend
  • leicht entwässernd
  • schweißtreibend
  • wundheilend
  • galletreibend

Während die Klette in der Volksheilkunde hauptsächlich innerlich als harntreibendes und blutreinigendes“ Mittel eingesetzt wurde, dient sie heute vorwiegend der äußerlichen Behandlung von trockenen Hautleiden. Nur in homöopathischer Form und zur Anregung der Verdauung werden Klettenzubereitungen eingenommen.

Trockene Haut an den Fingerknöcheln - Makroaufnahme

Bei diesen Beschwerden sollten Sie an die Klette denken:

  • trockene Kopfschuppen mit und ohne Haarausfall
  • trockene, glanzlose Haare
  • trockene, schuppende Ekzeme, auch der Kopfhaut
  • Pilzerkrankungen der Haut, auch Fuß- und Nagelpilz
  • unreine Haut inkl. Akne in den Wechseljahren
  • schlecht heilende Wunden
  • Darmträgheit
  • Gallensaftmangel

Die Homöopathie und die Traditionelle Chinesische Medizin wenden Klettensamen (chin.: Niu bang zi) auch bei trockenen Erkältungsbeschwerden, z. B. Halsschmerzen und schleimlosem Husten, an. Bei Einhaltung der empfohlenen Tagesdosis sind keine Nebenwirkungen der Klette zu erwarten.

Eine Anwendung der Klette – wie auch allen anderen Hausmitteln – ist bei eitrigen Wunden nicht zu empfehlen. Suchen Sie bei diesen Beschwerden stets ärztlichen Rat!

So wenden Sie die Klette an

Bei Ölzubereitungen und Extrakten aus der Klette vertrauen Sie am besten auf Fertigpräparate aus der Drogerie oder der Apotheke. Dagegen können Sie die Blätter im Frühsommer bzw. die Wurzeln im Herbst für eine Abkochung selbst sammeln.

Klettenabkochung für Umschläge

Übergießen Sie 2 gehäufte TL getrocknete Klettenwurzel mit 1/2 l kaltem Wasser. Lassen Sie diesen Ansatz 5 Stunden ziehen, bevor Sie ihn 1 Minute lang aufkochen. Die abgeseihte Abkochung eignet sich hervorragend für Umschläge und Waschungen bei trockenen Ekzemen, alten Wunden sowie unreiner Haut.

Ölpackung gegen Kopfschuppen

Massieren Sie ca. 3 EL Klettenwurzelöl mit leicht auf der Stelle kreisenden Bewegungen in Ihre Kopfhaut ein. Bedecken Sie Ihren Kopf mit einer Duschhaube oder Frischhaltefolie und wickeln Sie noch ein Handtuch zum Turban darum. Lassen Sie die Packung 3 bis 4 Stunden oder über Nacht einwirken und waschen Sie danach Ihre Haare mit einem milden Shampoo.

Bei sehr trockenen Haaren empfehlen wir Ihnen, noch einige Tropfen des Öls in den Haaransatz zu massieren. Diese Packung können Sie anfangs alle 2 bis 3 Tage anwenden. Sobald sich Ihre Beschwerden gebessert haben, reicht 1-mal pro Woche.

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