Johanniskraut: Gegen winterlichen Trübsinn
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Gewöhnlich wird das Johanniskraut gegen ein verstimmtes Gemüt eingesetzt und oftmals wird mit dem Kraut auch die gewünschte Wirkung erzielt. Wann das Johanniskraut besonders erfolgreich bei der Behandlung solcher Symptome ist und ob der Einsatz von Fertigpräparaten sinnvoll ist oder ob Sie doch auf eigene Zubereitungen setzen sollten, erfahren Sie hier.
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Die Domäne des Johanniskrauts ist die Depression, vor allem, wie sich in den letzten Jahren herausgestellt hat, die Winterdepression. Das haben zahlreiche Studien gezeigt. Johanniskraut hat eine eigentümliche „Nebenwirkung“: Es macht lichtempfindlicher. Was in hellen Sommertagen für manche Frauen ein Problem sein kann, gedeiht an lichtarmen Wintertagen zum Segen: Johanniskraut scheint den Organismus zu befähigen, aus dem spärlichen Winterlicht mehr herauszuholen. Bei leichter und mittelschwerer Depression ist eine Dosis von 600 – 900 mg Wirksubstanz pro Tag erforderlich. Diese bekommen Sie nur mit standardisierten Präparaten aus der Apotheke. Die Wirkung setzt meist erst nach zwei bis drei Wochen ein. Werden Sie also nicht ungeduldig.
Für leichte Verstimmungen ist auch ein Tee aus Johanniskraut geeignet: Für eine Tasse 1 Teelöffel getrocknetes Kraut mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Morgens und abends 1 – 2 Tassen trinken.
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