Johanniskraut: Auch bei schweren Depressionen wirksam
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Auch wenn das Johanniskraut eher bei leichteren Stimmungsschwankung oder Gemütsstörungen eingesetzt wird, so kann es hochdosiert auch bei schwereren Depressionen zum Einsatz kommen und verzweifelten Patienten helfen. Die Erkenntnisse in diesem Bereich, die Wissenschaftler nach einer Studie gewonnen haben, haben wir hier für Sie aufbereitet.
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Die Gabe des hoch dosierten Johanniskraut-Spezialextrakts WS® 5570 lindert mittelschwere und schwere Depressionen genauso gut wie die Standardbehandlung mit dem synthetischen Antidepressivum Paroxetin. Zu diesem Ergebnis kam eine Doppelblindstudie des Psychiaters Professor Armin Szegedi vom Campus Benjamin Franklin der Berliner Charité an 244 Probanden, die das renommierte British Medical Journal im Februar 2005 veröffentlichte. Dabei erwies sich der JohanniskrautSpezialextrakt nicht nur als ebenso wirksam wie das synthetische Antidepressivum, sondern hinsichtlich der Nebenwirkungen sogar als überlegen.
Unser Rat: Falls Sie von einem synthetischen Antidepressivum zu Johanniskraut wechseln möchten, sollten Sie dies nur unter Anleitung Ihres behandelnden Arztes tun. Dabei muss das synthetische Präparat langsam ausgeschlichen und das Johanniskraut ebenso langsam aufdosiert werden. Ein abruptes Absetzen des Antidepressivums kann zu einem Rückfall führen! Hoch dosierte Johanniskrautpräparate (z. B. Neuroplant®, Jarsin®, Felis® oder Laif®) erhalten Sie von Ihrem Arzt auf Kassenrezept!
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