Huflattich: Anwendung
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Huflattich kann in der Pflanzenheilkunde vielseitig eingesetzt werden. So wirkt er vor allem bei Erkältungskrankheiten, Venenentzündungen, Husten oder auch bei unreiner und schlaffer Haut. Wir stellen Ihnen hier 4 Tipps vor, mit denen Sie die heilende Wirkung des Huflattichs bei den genannten Anwendungsgebieten nutzen können.
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Zum Gurgeln bei Erkältungen: Huflattich-Tee
Überbrühen Sie 1 TL getrockneten Huflattich mit siedendem Wasser und seihen Sie den Tee nach 7 Minuten ab. Gurgeln Sie mehrmals täglich mit dem Tee, ohne ihn zu schlucken.
Gesichtswaschungen mit Huflattich-Tee
Mischen Sie je 25 g getrockneten Huflattich und Erdrauchkraut. Überbrühen Sie 1 EL der Mischung mit 1/2 l kochendem Wasser und lassen Sie den Auszug zugedeckt 1/2 Stunde ziehen, bevor Sie ihn abgießen. Tupfen Sie bei unreiner oder schlaffer Haut 3- bis 4-mal täglich Ihr Gesicht mit dieser Lösung ab.
Huflattich-Umschlag gegen Venenentzündungen
Bereiten Sie aus frischen pürierten Huflattichblättern und süßer Sahne eine streichfähige Masse. Streichen Sie diese 1- bis 2-mal täglich auf die Haut über der (oberflächlich) entzündeten Vene und lassen Sie die Huflattich-Mixtur 15 Minuten einwirken, bevor Sie sie mit einem Tuch wieder abnehmen.
Selbst gemacht: Huflattichsirup gegen Husten
Zerkleinern Sie je 25 g getrocknete Huflattichblätter und Fenchelsamen im Mörser und übergießen Sie die Kräuter mit 3/4 l kochendem Wasser. Geben Sie 1 cm frische, klein geschnittene Ingwerwurzel hinzu und köcheln Sie die Mischung auf etwa ein Drittel ein. Fügen Sie 1 Glas Bio-Honig (ca. 225 g) hinzu und lassen Sie den Sirup kurz aufwallen. In einer dunklen Flasche hält sich dieser Sirup ein halbes Jahr im Kühlschrank.
Nehmen Sie bei Atemwegsbeschwerden 2- bis 4-mal täglich 1 TL Sirup pur oder in Tee gelöst ein.