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Sinusitis: Aktuelle Behandlungsleitlinie empfiehlt Pflanzenpräparat

Rund sechs Millionen Mal im Jahr wird eine akute Sinusitis diagnostiziert, das berichtet die medizinische Fachzeitschrift „Medical Tribune“ gerade. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Leitlinie „Rhinositis“ der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde hin, die 2011 vorgestellt wurde. Darin werden bestimmten pflanzlichen Heilmitteln ein positives Zeugnis für die Behandlung der Sinusitis ausgestellt. In der Leitlinie wird vor allem Myrtol (zum Beispiel GeloMyrtol®forte aus der Apotheke) empfohlen, denn dadurch könne unter Umständen auf den Einsatz von Antibiotika verzichtet werden.

Interessanterweise macht sich eine Nasennebenhöhlen-Entzündung besonders im Sommer bemerkbar. Meist beginnt sie mit einem harmlosen Schnupfen. Normalerweise werden Ihre Nasenneben- und Stirnhöhlen selbst bei einer Erkältung noch gut bis ausreichend belüftet. Doch wenn die Schleimhäute in der Nase nicht mehr abschwellen und damit verhindern, dass das Nasensekret abfließt, dann vereitern die Nasennebenhöhlen. Bakterien können sich vermehren, und es kommt zu einer Entzündung. Eine Sinusitis hat sich eingenistet. Sie gehört zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. 

Neben der Bekämpfung der Entzündung ist die bessere Belüftung der Nasennebenhöhlen das vorrangige Ziel der Behandlung. Denn diese zieht automatisch eine weitere Heilung nach sich. Schleimlösenden Pflanzen räumt man hier gute Chancen ein. Sie zeigen meist eine erstaunlich schnelle Wirkung. Dazu gehört vor allem der Extrakt aus der Schlüsselblume, der nachweislich die Symptome bessert. Er ist gemeinsam mit vier anderen Pflanzenextrakten als Fertigpräparat (Sinupret®) in verschiedenen Darreichungsformen in der Apotheke zu erhalten. Inhalationen mit Kamillenblüten, Salbeisud oder Eukalyptusöl befreien die Nasenwege ebenfalls.

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Über den Autor Sylvia Schneider

Expertin im Bereich Ernährungs- und Kommunikationswissenschaft Sie begann ihre journalistische Karriere nach den Studienabschlüssen mit einem Volontariat bei der dpa […]


Alte Kommentare
  • Ingo Brätschkus schrieb am 19.07.2012, 08:12 Uhr

    Liebe Frau Schneider. Ich bin ein eifriger sowie begeisterter Leser Ihrer Newsletter. Ich finde Ihre Beiträge und Tipps immer wieder interessant und nützlich. Zu Ihrem Sinusitis-Beitrag nur folgendes: Ich habe diesbezüglich schon alles durch und kann das homöopatische Präparat "Sinusitis Hevert" wärmstens empfehlen. Bei chronischer Nebenhöhlenentzündung hat mir dieses Jahr eine Akupunktur SOFORT Abhilfe verschafft. Schöne Grüße, Ingo Brätschkus

    • Ts Nadine antwortete am 27.04.2013, 07:46 Uhr

      Guten tag ich wollte mal fragen , wer die Akupunktur macht? ich habe seit November mit mein Nasennebenhölen zu tun war auch schon beim Facharzt HNO , er sagte , Cortison Nasenspray ein Paar wochen benutzen.. mfg Nadine ts

  • Birgit Block schrieb am 19.07.2012, 08:55 Uhr

    Hallo, ich habe auch chronische Sinusitis. Es hilft sehr mit Himalayakristallsalz eine Sole anzusetzen und diese in einem Inhalator, der sehr fein vernebelt, zu inhalieren. Eukalyptus ist eigentlich zu aggressiv fuer die Schleimhaeute.Was sich ebenfalls ausgezeichnet bewaehrt hat bei mir ist, jeden morgen beim Duschen/Baden mit der Brause und ziemlich warmen Wasser die Nase durchzuspuelen. Dabei den Mund offenlassen und im Rachen "dichtmachen"! Es spuelt alle Erreger, Keime, Schleim einfach heraus. Danach auch vorsichtig ausschnauben. Man muss das bissl ueben, denn am Anfang hustet man vielleicht ein bisschen. Den Strahl der Brause auch sanft einstellen, sonst ist der Druck zu gross und es wuergt einen. Danach laeuft die Nase noch bisschen und man schneuzt sich ein paar mal. Aber dann bekommt man Luft wie noch nie zuvor. Es ist ein herrliches Gefuehl. Wem es vor solchen Aktionen graust, kann sich auch ein Nasenspuelgeraet in der Apotheke oder auch mal im Discounter kaufen und dazu das Nasenspuelsalz. Hierzu gibt man 1 Nasenspuelsalzbeutel in das Geraet, unten zuhalten und fuellt mit lauwarmen Wasser auf, schuetteln und los gehts. Da laeuft dann das Wasser in ein Nasenloch (Rachen wieder "Dichtmachen"!) und beim Anderen wieder raus. Geraet danach heiss auswaschen und evtl. desinfizieren um Keime zu vermeiden. Gruss

  • Erika schrieb am 19.07.2012, 09:31 Uhr

    Sinupret ist wirklich sehr gut :-))))

  • Michaela Alexandra Jonas schrieb am 19.07.2012, 16:12 Uhr

    Hallo Frau Schneider wie die meisten Ihrer Artikel ist auch dies wieder ein guter und weiterführender Artikel. Ergänzend kann ich dem noch hinzufügen, das hier auch Meditonsin sehr heilbringende Wirkung mit sich bringt. Bei den ersten Symptomen einer Erkältung oder Nasennebenhöhlenentzündung, welche sich gern durch Kratzen im Hals und leichten Halsschmerzen ankündigen, sollte man daher sofort mit Meditonsintropfen beginnen und erstmal stündlich 10 Tropfen bis zur Besserung einnehmen und dann weiter sehen. Vorbeugend hilft es auch die Nase mit kaltem Wasser durchzuspülen, erst ein Nasenloch, und dann das nächste und sich dann richtig ausschneuzen. Dies sind mal einige Hinweise aus eigener Erfahrung, die ich hier mit auf den Weg geben möchte. Machen Sie weiter so, Frau Schneider:-) Mit freundlichem Gruß Michaela-Alexandra Jonas

  • Anne schrieb am 20.07.2012, 02:57 Uhr

    Hallo. Bei Sinusitis habe ich gute Erfahrungen mit Inhalationen (Dampfbad) von Aloe Vera. Ein Aloe Vera Blatt in Stücke schneiden, in Wasser erhitzen und den Dampf einatmen. Das muss allerdings über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.

  • Angelika Mansky schrieb am 20.07.2012, 16:18 Uhr

    Leide auch an chronischer Sinusitis. Habe es kurz vor einer OP mit Schüssler Salzen probiert und sehr gute Erfolge erzielt. Konnte danach die OP abwenden.

    • Ts Nadine antwortete am 27.04.2013, 07:49 Uhr

      Guten Morgen, ich wollte mal fragen wie das mit den Schüssler salzen vor sich geht, da ich auch schon seit November mit nasennebenhölen zu tun habe ... mfg Nadine ts