MenüMenü

Hirtentäschel - rasche Hilfe durch Tee und Tinktur

Nützliches „Unkraut“

Es wächst unkrautartig überall und liebt nährstoffreiche Böden. Hirtentäschel wird bis zu einem halben Meter hoch und blüht fast das ganze Jahr lang. Es trägt winzige  Blüten und herzförmige Schotenfrüchte.

Die Wurzel des Hirtentäschels findet keine Verwendung als Heilpflanze. Die Sammelzeit der blühenden Pflanze fällt in die Monate von Mai bis August.

Blutstillende Wirkung

Hirtentäschel eignet sich sowohl zur innerlichen als auch äußerlichen Anwendung. Zu seinen Inhaltsstoffen zählen unter anderem Cholin, Acethylcholin, Tyramin, Brusasäure, ätherisches Öl, Saponin, Kalium, und Gerbstoff.

Es wirkt blutstillend, blutreinigend, adstringierend, entzündungshemmend, tonisierend, harntreibend, fiebersenkend und stimulierend auf die Gebärmutter. Hirtentäschel reguliert den Blutdruck, harmonisiert die Verdauung und verschafft Linderung bei Ekzemen und Atemwegserkrankungen.

Bekannt ist es vor allem wegen seiner blutstillenden Eigenschaften. Hirtentäscheltee kann unterstützend zur Behandlung innerer Blutungen wie beispielsweise Magenblutungen eingesetzt werden. Es wirkt zusammenziehend auf die Blutgefäße. Es zeigt vorzügliche Wirkung bei Menstruationseschwerden.

Zum einen begünstigt es einen regelmäßigen Zyklus, zum anderen sorgt die blutstillende Wirkung dafür, dass starke Blutungen schwächer werden. Hirtentäschel beeinflusst die Gebärmuttermuskulatur und regt sie dazu an, sich zusammenzuziehen. Es fördert somit sowohl das Einsetzen der Menstruation als auch von Wehen.

Tee und Tinktur

Die häufigste Zubereitungsart von Hirtentäschel ist als Tee oder Tinktur. Beide eignen sich sowohl für eine innerliche als auch äußerliche Anwendung.

Pulver aus der getrockneten Pflanze unterstützt auf Wunden gestreut eine rasche Heilung. Bei Nasenbluten empfiehlt sich, das Pulver zu schnupfen, um die Blutung zu stoppen.

Vorsicht

Hirtentäschel darf aufgrund der wehenfördernden Wirkung auf keinen Fall in der Schwangerschaft angewendet werden, da die Gefahr einer Fehlgeburt besteht. In großen Mengen eingenommen, ist es giftig.