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Passionsblume bringt Sie in Stimmung

vor ein paar Tagen stellte ich Ihnen den Rosmarin als Heilkraut des Jahres 2011 vor. Von einer Forschergruppe aus Würzburg wurde jedoch die Passionsblume als Heilpflanze des Jahres 2011 auserkoren. Diese schöne Pflanze soll natürlich auch nicht zu kurz kommen, weshalb ich sie Ihnen heute vorstellen will. Die exotische Kletterpflanze verdankt ihren Namen einem angeblich visionären Erlebnis eines spanischen Missionars, der Gottes Wort in die Neue Welt nach Peru tragen wollte. Die Blüte der Passionsblume (Passiflora incarnata) symbolisierte ihm die Marterwerkzeuge Christi. Die Einheimischen sahen das viel pragmatischer und tranken einen Tee aus der Pflanze gegen schlechte Laune.

Die Heimat der Passionsblume ist das tropische Indien, das südliche Nordamerika und Mexiko. Dort sind mehr als 400 verschiedene Sorten bekannt. Wir kennen die Passionsblume als imposante Zimmerpflanze. Einige der Passionsblumenarten bilden so saftige Früchte aus, dass sie als Obst gegessen werden. Der sehr wohlschmeckende Saft ist uns als Maracujasaft inzwischen bestens bekannt. Ihm wird eine stimmungsaufhellende und ausgleichende Wirkung zugeschrieben. Arzneilich verwendet wird jedoch fast nur das Kraut von Passiflora incarnata, der fleischfarbenen Passionsblume. Die ihren Namen von dem Jesuitenpater Ferrarri erhielt, der als Missionar in Mexiko tätig war. Er glaubte in dem merkwürdigen Bau der Blüten die Marterwerkzeuge Christi zu erkennen, in den Griffeln die drei Nägel des Kreuzes, in den fünf Staubgefäßen die Wundmale und in dem Fadenkranz die Dornenkrone Christi. Schon die alten Maya und Azteken kannten die nervenberuhigenden, stärkenden und entkrampfenden Eigenschaften des Passionskrautes. Sie glaubten auch, das Heilkraut beschere dem Menschen schöne Träume.

Lesen Sie in den nächsten Beiträgen, wie die Passionsblume Ihnen helfen kann.

Bleiben Sie natürlich gesund!

Ihre Sylvia Schneider

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Alte Kommentare
  • Birgit Johann schrieb am 18.03.2011, 10:22 Uhr

    Sehr geehrte Frau Schneider, als passionierte Heilpflanzen-Freundin habe ich die Passionsblume schon öfters unter die Lupe genommen und bisweilen auch selber den Tee ausprobiert. Der Erfolg war allerdings mäßig - vielleicht weil ich zu ungeduldig war. Inzwischen habe ich aber auch öfters gelesen, dass Passiflora ein MAO-Hemmer ist. Das wäre dann für mich wohl gar nicht das Richtige, da ich eine Histamintoleranz habe, oder? Herzliche Grüße Birgit Johann

  • christiane rosdobutko schrieb am 18.03.2011, 19:37 Uhr

    Danke für diese schönen Beiträge, ich lese sie sehr gerne besonders jetzt wo ich eine Ausbildung begonnen habe ist das Wissen sehr gut für mich!!! Ich liebe diese Blume und habe mir schon einen Platz für sie überlegt in meinen Garten den ich erst seit kurzen habe und ich ihn als Geschenk Gottes ansehe... Licht und Frieden Christiane