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Die heilsamen Wirkungen des Fenchels auf Ihre Gesundheit

Fenchel (Foeniculum vulgare) ist eine der ältesten bekannten Kultur- und Heilpflanzen. Er wurde bereits im Altertum häufig eingesetzt und wird im altägyptischen Papyrus ebers genauso erwähnt wie im chinesischen Kräuterbuch „Pentsa“.

Fenchel: Vor allem für Frauen und Kinder vorteilhaft

Geschätzt wurden bereits damals seine verdauungsfördernden und magenberuhigenden Eigenschaften. Die Griechen empfahlen Fenchelkraut und -früchte gegen allerlei Wehwehchen und als Liebesmittel. Die Römerinnen schworen auf Fenchel als Schlankheitsmittel. Frauenfenchel nannte man die Heilpflanze in früheren Zeiten. Wegen der hormonartigen Inhaltsstoffe war der Fenchel bei Frauen im Kindbett und mit Menstruationsproblemen gleichermaßen beliebt.

Stillende Mütter, die Fencheltee trinken, geben die gesunden Inhaltsstoffe der Pflanze an ihr Kind weiter, sorgen damit für Wohlbehagen und beugen Blähungen vor. Heute hat der Fenchel vor allem in der Kinderheilkunde und in unsere Küche Eingang gefunden. Kaum eine Mutter kommt ohne Fencheltee aus, denn er wirkt vor allem bei Babys und Kleinkindern beruhigend auf den Magen- und Darmtrakt.

Mögliche Anwendungsgebiete

  • Husten
  • Bronchitis

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  • Verdauungsschwäche
  • Blähungen
  • Magenkrämpfe
  • Appetitlosigkeit

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In der Volksmedizin wird Fenchel auch bei Entzündungen der Bindehaut und Ermüdungserscheinungen am Auge angewendet. Hierzu legen Sie mit Fenchelwasser getränkte Kompressen auf die Augen auf. Aufgrund der Inhaltsstoffe des Fenchels gibt es dafür jedoch keine wissenschaftliche Begründung. Bewiesen ist dagegen die positive Wirkung bei krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden und Infekten der oberen Luftwege.

So wenden Sie den Fenchel an

Fenchelfrüchte sollten Sie lieber nicht sammeln, denn sie können leicht mit den giftigen Schierlingsfrüchten verwechselt werden. Getrocknete Fenchelfrüchte erhalten Sie ebenso wie Teezubereitungen und Fertigpräparate in Apotheken, Reformhäusern und Drogeriemärkten.

Grundrezept für Fencheltee

Überbrühen Sie einen gehäuften Esslöffel getrocknete, zerstoßene Fenchelfrüchte mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lassen Sie den Tee zehn Minuten ziehen. Trinken Sie nach dem Abseihen bei Husten und Verdauungsbeschwerden bis zu vier Tassen täglich davon.

Hustenlösender Fenchelsirup

Zerstoßen Sie 30 g getrocknete Fenchelfrüchte in einem Mörser und kochen Sie sie in einem halben Liter Wasser auf. Lassen Sie den Ansatz vor dem Abseihen zehn Minuten ziehen. Vermischen Sie den auf etwa 40 °C abgekühlten Sud mit 400 g Honig und füllen Sie den Sirup in eine dunkle Flasche. Drei bis vier Teelöffel am Tag unterstützen die Heilung bei Husten und Bronchitis.

Fencheltinktur gegen Blähungen

Übergießen Sie zwei gehäufte Esslöffel grob zerstoßener Fenchelsamen mit 100 ml Doppelkorn in einem Schraubdeckelglas. Filtern Sie den Ansatz nach sechs Wochen in eine dunkle Tropfflasche ab und nehmen Sie bei Bedarf 20 Tropfen davon ein. Die Tinktur ist gut ein Jahr haltbar.

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