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Die wichtigsten Schmerzkiller aus der Natur

von Sylvia Schneider

Liebe Leserin, lieber Leser,

steife Finger am Morgen, eine schmerzende Schulter bei Regen, Knie, mit denen das Treppensteigen zur Qual wird, ein Ziehen im Rücken, schmerzhafte Gelenke – Schmerzen haben viele Gesichter und plagen etliche Menschen. Die meisten scheuen sich davor, sie mit chemischen Schmerzmitteln zu bekämpfen. Und das mit gutem Grund, denn bekanntlich sind diese ja meist mit reichlich Nebenwirkungen gesegnet. Die wenigsten wissen, wie viele Schmerzmittel die Natur für uns bereithält. Naturheilmittel sind sanft, aber wirkungsvoll und helfen allein oder ergänzend zu schulmedizinischen Mitteln.

Diese Pflanzen helfen Ihnen gegen Schmerzen

Arnika: wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend, ist der Klassiker bei Sportverletzungen, Prellungen, Verstauchungen und blauen Flecken, wird äußerlich als Salbe, Einreibung oder Gel angewendet.

Teufelskralle: Der Extrakt der Knolle enthält ein Wirkstoffgemisch, das schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt, Rheumakranke und Arthrose-Patienten profitieren nachweislich davon. Es kann einige Tage dauern, bis die Teufelskralle ihre Wirkung entfaltet.

Weide: Die Rinde wirkt gegen Fieber, Schmerzen und rheumatische Beschwerden. Die Acetylsalizylsäure (ASS oder Aspirin) ist ein Abkömmling der Weidenrinde. In der Apotheke erhalten Sie getrocknete Weidenrinde zur Teezubereitung.

Pestwurz: Der Extrakt aus dieser Pflanze kann bei Migränikern nachweislich Kopfschmerzattacken verhindern. Verwenden Sie nur standardisierte Präparate aus der Apotheke. Nehmen Sie Pestwurz nicht als Tee ein, denn die wild wachsende Pestwurz enthält Giftstoffe.

Wacholder: Die aromatischen Beeren helfen bei Gelenkbeschwerden. Ihr ätherisches Öl ist in vielen Einreibungen, Salben und Bädern gegen Rheuma enthalten. Wacholder fördert die Durchblutung, entspannt die Muskulatur und lindert Gelenkschmerzen.

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