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Ätherische Öle: Die Edeltanne in der Naturmedizin

Das ätherische Öl der Edeltanne kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden, denn die Lunge, die Haut und auch der Magen-Darm-Trakt nehmen es gleichermaßen gut auf. Im Bereich der Lunge und der Bronchien wirkt es schleimlösend und schwach keimtötend, auf der Körperhaut angewendet erhöht es die Durchblutung.

Die Wirkung des Edeltannenöls

Innerlich:

  • schleimlösend
  • entzündungshemmend
  • schlaffördernd

Äußerlich:

  • auswurffördernd
  • schmerzlindernd
  • nervenstärkend
  • belebend
  • durchblutungsfördernd

Die zarten, jungen Tannenspitzen werden am besten im Mai gesammelt. Tannennadeln können Sie ganzjährig sammeln und frisch weiterverarbeiten. Fertigpräparate aus Edeltannenextrakten erhalten Sie in Apotheken, Reformhäusern und Drogeriemärkten. Die folgenden Hausmittel können Sie sich ganz leicht herstellen:

Beruhigender Edeltannentee

Zerstoßen Sie einen Teelöffel frische Tannennadeln in einem Mörser und übergießen Sie sie mit 200 ml kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee drei Minuten ziehen und seihen Sie ihn dann ab. Trinken Sie eine frisch gebrühte Tasse zur Beruhigung und Einschlafförderung eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen.

Schleimlösender Edeltannensirup

Übergießen Sie zwei Hände voll junger Tannenspitzen mit einem Liter heißem Wasser und lassen Sie den Ansatz 24 Stunden bedeckt ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Fügen Sie dem Sud nun 1 kg braunen Zucker hinzu und köcheln Sie ihn solange, bis er dickflüssig geworden ist. Füllen Sie den Sirup in eine dunkle Flasche ab und nehmen Sie zur Schleim- und Hustenlösung dreimal täglich einen Esslöffel davon.

Tannennadelbad gegen Rheuma und Erschöpfung

Kochen Sie zwei Hände voll frische Tannennadeln 15 Minuten lang in einem Liter Wasser und gießen Sie den abgeseihten Sud in ein warmes Vollbad. Baden Sie zur Schmerzlinderung und allgemeinen Stärkung 15 Minuten darin.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Ernst Reimerdes schrieb am 23.12.2014, 08:50 Uhr

    Bei der Vielzahl der "Tannen" wäre eine weiter-/ziel-führende Beschreibung ev. mit der botanischen/lateinischen Bezeichnung gut

  • Evelin Hausmann schrieb am 23.12.2014, 13:25 Uhr

    Für Menschen, die nicht so recht mit der Natur verbunden sind, die immernoch nur an sich selbst denken und ihren eigegenen Vorteil, da mag sich das gut anhören. Doch jeder Baum hat eine Seele und spürt, wenn man ihn regelmäßig verstümmelt, seine nachwachsenden liedmaßen stutzt, während der Mensch als Krone der Schöpfung wissen sollte, aus dem Herzen heraus, dass er dem Baume Schmerzen dabei zufügt, wie würden wir es empflinden wenn wir in unserem Wachstum an unseren Gliedern beschnitten würden? Auch weiß der Mensch, der mit gott und somit mit allem was das göttliche Leben, die Energien Gottes in sich trägt alles mit fühlt, wie wir auch, Gott bzw. mit der Natur verbunden zu sein heißt, die unsichtbaren, und doch spürbaren Energien die Pflanzen, Tiere, Mineralien, Steine und für uns unsichtbare Wesen abgeben uns zur Stärkung dienen, sei es mit Ihrer sichtbaren Schönheit über die Aufnahme durch das Auge ja mit unseren Sinnen und die Aufnahme Ihrer aromatischen Ausströmungen mit der Nase, und mit ihren Wellen der göttlichen Kraft, die auch sie fortwährend untereinander und zu ihrer Umwelt bis hin zum Menschen abgeben. Es ist alles ein unsichbarer doch wahrnehmbarer Energieaustausch. Viele bute Blumen geben ihre ganze Energy ab, damit einige von ihnen die Farbe der Reinheit " weiß" annehmen können. Die Wandlung alles was lebt zu einer höheren Form des Seins sich empor zu Gott entwickelt. Was nicht heißen soll, dass die Zwischenstufen bis zur Endphase nicht auch alle irgendwem und irgendwie und irgendetwas zu Nutze sind und weiterhilft. Leuchtende Farben sind bestimmt Bienen anzulocken zur Bestäubung. So auch das Umfeld einer Tanne profitiert von ihrer aetherischen Ausströmung die sie abgibt. Der Mensch kann sich die göttlichen Energien durch die Öffnung der Hände und des Herzens selbst aufnehmen und wenn er selbst davon genug hat kann er sie auch wieder an die von Witterung oder anderen Dingen geschädigte und geschwächte Existenz wieder abgeben, alles ist irgenwie in einem geistigen und sichtbaren Zweckverband voneinander abhängig. Alles hilft sich gegenseitig zu heilen zu inspirieren, so ist es der Wille Gottes, denn diese höchste Allintelligenz ist die Weisheit in Person und somit dienend und gebend allem gegenüber was von IHR erschaffen wurde. Danke Ihnen allen zur Beherzigung und ein Denkanstoß zur Erhaltung der Schöpfung.

    • Spadin antwortete am 26.12.2014, 10:43 Uhr

      Ich mach jedes Jahr Tannawipfel-Confi die ich im Winter als Brotaufstich oder als Theesüssmittel verwende(bei Husten ein Teelöffel voll direkt). Jungwuch der eh in den Alpen zur Weiden Erhaltung gerodet wird erntet man am Besten statt die guten Dinge die der Herrgott uns zur Verfügung gestellt hat verrotten zu lassen.Für jedes Wehwechen finden wir in der Apotheke Gottes etwas.......sehen sie es wie Sie wollen aber Chemie wurde uns nie vermittelt..zuerst war die Natur für ALLE da.Gewusst wie..wan wo..und Dankbarkeit.....