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Blühtage machen Heilkräuter erst wirksam

Neben Wurzel-, Blatt- und Fruchttagen gibt es im Mondkalender die so genannten Blütentage. Diese herrschen, wenn der Mond in den Tierkreiszeichen Zwillinge, Waage und Wassermann steht. Gekennzeichnet sind sie dadurch, dass es eher warm und feucht ist. Sie werden mit den Blüten von Pflanzen in Verbindung gebracht und wirken sich vor allem auf diese aus. An Blütetagen sollte sparsam gegossen werden, da die Pflanzen sonst verbrennen könnten.

An Zwillingstagen ist es eher warm als feucht. Diese Tage können Sie im Frühjahr nutzen, um Blühpflanzen zu säen und auszupflanzen. Auch Rankpflanzen, die Sie nun setzen, wachsen sehr gut. An diesen Tagen wird zudem die Bildung von ätherischen Ölen in den Pflanzen gefördert. Sie eignen sich daher, um Blütenkräuter zu ernten. Hierzu gehören vor allem Minze, Salbei, Thymian, Lavendel, Rosmarin und andere. Ebenfalls können Sie nun Blüten essen, die zum Verzehr geeignet sind – genauso wie alle Kohlsorten.

An Waagetagen herrscht ein eher feuchtes als warmes Klima. Säen Sie an diesen Tagen im Frühjahr nicht nur blühende Pflanzen, sondern auch Gemüsesorten und Kräuter, zum Beispiel Artischocken, Zucchini und Brokkoli. Nimmt der Mond an Waagetagen ab, können Sie blühende Sträucher zurückschneiden.

Wassermanntage haben eine eher warme als feuchte Tagesqualität. Sie eignen sich, wie Zwillingstage, um Blühpflanzen, Heilkräuter oder blühende Gemüsepflanzen zu säen bzw. später im Jahr zu ernsten. Kräuter, die Sie an Wassermanntagen ernten, sind gut geeignet, um sie zu trocknen und auf diese Weise haltbar zu machen. Zudem sind Wassermanntage sehr gut geeignet, um den Rasen zu mähen und Unkraut zu ernten.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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