Hagebutte: Zubereitungsformen
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Auch wenn die Hagebutte nach der Entkernung grundsätzlich auch roh gegessen werden kann, haben sich vor allem zwei Zubereitungsformen im Umgang mit der Hagebutte durchgesetzt. Der Hagebuttentee dürfte den meisten Lesern geläufig sein, doch auch ein Aufguss kann vor allem bei einer drohenden Infektionsgefahr positiv auf den menschlichen Körper wirken. Erfahren Sie mehr über die Anwendungsgebiete und was Sie beim Genuss von Hagebutte unbedingt beachten sollten.
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Tees: Zur Abwehrsteigerung und auch bei Gürtelrose 15 g frische (oder 5 g getrocknete) zerkleinerte Hagebutten in 1/2 Liter kaltes Wasser geben, zum Kochen bringen, 5 Minuten köcheln lassen, dann abseihen. 3 x täglich eine Tasse trinken. Bei Neigung zu Nierensteinen 2 Eßlöffel zerkleinertes Hagebuttenfleisch in 1 Tasse kaltes Wasser geben, zum Kochen bringen, 5 Minuten sieden lassen, dann abseihen. Täglich 2 – 3 Tassen trinken.
Aufguß, vitaminschonend, bei Infektionsgefahr: Eine Handvoll Hagebuttenschalen ohne Samen und Haare mit 1 Liter kochenden Wassers aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. 3 – 4 Tassen pro Tag trinken.
Vorsicht: Im Übermaß genossen, kann die Hagebutte eine ungünstige Wirkung auf Herz und Nerven haben. Aber auch für die übliche Dosierung als Tee ist nicht auszuschließen, daß ein Dauergenuß (über Monate) unerwünschte Wirkungen erzeugt. Deshalb ist es besser, immer einmal die Heilpflanzensorte zu wechseln.