Ginseng: Gegen krebsbedingte Müdigkeit
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Die Behandlung von Krebserkrankungen geht sehr oft mit allgemeiner Antriebslosigkeit und Müdigkeit einher. Dabei fällt es betroffenen Menschen häufig sehr schwer, die krebsbedingte Müdigkeit zu besiegen und die mit der Behandlung einhergehenden Nebenwirkungen leichter zu verarbeiten. Wie der Ginseng Betroffenen bei krebsbedingter Müdigkeit helfen kann, erfahren Sie hier.
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Die tägliche Einnahme von amerikanischem Ginseng (Panax quinquefolius) kann die bei einer Krebserkrankung typische Schwäche (med. Krebs-Fatigue) wirksam lindern. Das hat Dr. Debra Barton von der berühmten Mayo Clinic in Rochester/US-Bundesstaat Minnesota herausgefunden. Die Forscherin stellte das Ergebnis ihrer Studie an 282 Krebspatienten auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology vor.
Die in vier Gruppen aufgeteilten Probanden erhielten pro Tag 750, 1.000 oder 2.000 mg Ginseng-Extrakt bzw. ein Placebo. Nach acht Wochen hatte die mittlere Dosierung von 1.000 mg eine ausgesprochen gute Wirkung erzielt: So stieg das Energieniveau der Patienten nach eigener Einschätzung um 14 Punkte (auf einer Skala von 0 bis 100), das körperliche Wohlbefinden um 12 Punkte. Die doppelt so hohe Dosis von 2.000 mg brachte keinen nennenswert größeren Gesundheitsgewinn. Der Extrakt erwies sich als völlig nebenwirkungsfrei.
N&G rät Ihnen: Da die Studie nur amerikanischen Ginseng prüfte, sollten Sie auch nur diesen (in der Apotheke auf Bestellung, Monatsbedarf ca. 30 €) verwenden.
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