Ginseng: Anwendungsformen
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Da Ginseng in unserem Klima nicht gedeiht, sind wir auf Präparate angewiesen, die aus importierter Ware hergestellt werden. Meist ist die Handelsware nach den Herkunftsländern benannt, wo Ginseng in großen Kulturen angebaut wird – am häufigsten seine Urheimat Korea und die Mandschurei. Doch nicht überall wo Ginseng draufsteht ist auch tatsächlich Ginseng drin. Worauf Sie beim Kauf von Ginsengpräparaten achten sollten und was Sie bei der Anwendung von Ginsengprodukten berücksichtigen sollten, erfahren Sie hier.
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Der beste, wildwachsende chinesische Ginseng ist nahezu unbezahlbar. Japanischer Ginseng hingegen gilt als weniger hochwertig. Der Boom, den die Ginsengwurzel bei uns erlebt, verführt allerdings Hersteller auch zu Fälschungen und zu Vermischung mit verwandten Arten.
Darum ist es sinnvoll, ein Ginseng-Präparat nur in der Apotheke zu kaufen. Sie haben die Auswahl unter Präparaten, die auf ein bestimmtes Maß standardisiert sind. Empfohlen wird eine über den Tag verteilte Tagesdosis bis zu 1 g Droge (in Ausnahmefällen bis zu maximal 2 g).
Sie können auch in Kräuterhandlungen zerkleinerte Ginsengwurzel bekommen und zu einem Absud aufkochen. Aber dann ist die Einhaltung eines Standards nahezu unmöglich. Außerdem ist fraglich, ob in dem Schnittgemisch die zarten Seitenwurzeln mit verarbeitet sind, in denen die meisten Ginsenoide stecken. Bei Drogenpulver zur Einnahme ist die Standardisierung ebenfalls problematisch.
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