Ginkgo: Absenkung von Blutfetten
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Durchblutungsstörungen können sich nicht nur auf Wohlbefinden niederschlagen, sondern für Sie und ihren Körper gefährlich werden. Im schlimmsten Fall können Durchblutungsstörungen zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Womöglich haben Experten der Charité Berlin einen Weg gefunden, um das dabei gefährliche „Lipoprotein a“ bei einer Arterienverkalkung aus dem Körper abzubauen. Erfahren Sie hier, welche Rolle dabei der Ginkgo spielt.
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Unter allen Risikofaktoren für eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ist das so genannte Lipoprotein a (Lp-a) wohl das gefährlichste. Es erhöht das Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle etwa 10-mal stärker als das weitaus bekanntere Cholesterin. Das Problem: Bisher gibt es kaum ein wirksames Mittel, um den Blutwert dieses Risikofaktors abzusenken.
Eine Untersuchung, die Experten der Charité in Berlin im Juni 2006 in der Fachzeitschrift Atherosclerosis veröffentlichten, könnte einen möglichen Behandlungsweg aufzeigen. Bei acht Patienten, die bereits an fortgeschrittenen Verkalkungen der Herzkranzgefäße litten und einen Bypass erhalten hatten, wurden die Lp-a-Werte mit Ginkgo um fast 25 % gesenkt. Die Patienten nahmen dazu acht Wochen lang täglich 120 mg des rezeptfreien Präparates Rökan® ein.
Aufgrund der kleinen Patientenzahl ist die Wirksamkeit keinesfalls bewiesen, weitere große Studien müssen folgen. Doch da es bisher keine wirksame Therapie gibt, könnten Sie bei erhöhten Lp-a-Spiegeln einen Versuch mit dem nebenwirkungsarmen Mittel erwägen. Ob dieser Effekt auch durch andere Ginkgo-Präparate erzielt werden kann, ist bisher nicht untersucht.
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