Gelbwurz : Zerstört kranke Zellen
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Der Gelbwurz wirkt grundsätzlich sekretionsfördernd, leberstärkend und entzündungshemmend und wird vor allem bei Verdauungsproblemen, Gallen- und Leberschwäche und Nebenhöhlenentzündungen eingesetzt. Doch eine ganz andere Eigenschaft macht den Gelbwurz so besonders und wertvoll. Was US-amerikanische Forscher zum Gelbwurz herausgefunden haben, erfahren Sie hier.
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Das asiatische Gewürzkraut Gelbwurz (Curcuma) veranlasst kranke Zellen, sich selbst zu zerstören. Das hat ein Forscherteam der Universität Houston/US-Bundesstaat Texas unter der Leitung von Dr. Bharrat Aggarwal herausgefunden.
Die Selbstzerstörung von kranken Zellen ist ein angeborener Selbstschutzmechanismus des menschli-chen Körpers. Auf diese Weise schützt sich der Körper sogar vor Krebszellen. Wie die Forscher im Juli 2005 in der US-Fachzeitschrift Cancer schrieben, unterbindet Gelbwurz die Bildung von zwei Eiweißstoffen, mit deren Hilfe sich z. B. Krebszellen der Haut und der Brustdrüse am Leben halten bzw. vermehren.
Unser Rat: Die mild aromatisch schmeckende Gelbwurz ist v. a. in Curry enthalten und sorgt für dessen gelbe Farbe. Wer nicht so gerne scharf isst, kann auch reines Curcuma verwenden, z. B. zu Reis- oder Eierspeisen. Das gelbe Pulver erhalten Sie in den Gewürzregalen großer Supermärkte und in Asia-Geschäften.