Eisenkraut, auch als Wunschkraut, Katzenblutkraut, Druidenkraut oder Sagenkraut bekannt, gehört zur Familie der Verbenen und ist seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt. Eisenkraut ist mehrjährig und anspruchslos; es wächst auch auf kargen Böden, solange im Sommer eine ausreichende Wasserversorgung gewährleistet ist.

Will man es als Heilkraut verwenden, sollte das Eisenkraut im Juli und August gesammelt werden. Eisenkraut kann als Tee oder Tinktur zubereitet und sowohl äußerlich angewendet als auch eingenommen werden. Für Tee werden zwei Teelöffel Eisenkraut mit kochendem Wasser übergossen und fünf Minuten ziehen gelassen; dabei spielt es keine Rolle, ob das Eisenkraut frisch oder getrocknet ist.

Eisenkraut wirkt adstringierend, antibakteriell, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, tonisierend und schweißtreibend. Eine positive Wirkung auf Atemwege, Verdauungssystem, Stoffwechsel, Harnwege, Nervensystem, Haut und frauenspezifische Beschwerden ist seit alters her bekannt.

Eisenkraut wird gerne zur Wundbehandlung sowie zur Behandlung von Hautkrankheiten verwendet; Eisenkrauttee kann für Waschungen und Kompressen benutzt werden. Außerdem bietet Eisenkraut eine natürliche Alternative zur Behandlung von Bronchitis, Keuchhusten, Mandelentzündungen, Fieber, Sodbrennen, Leberproblemen, Gicht, Anämie, Migräne und Blutergüssen. Auch zur Regulierung des Menstruationszyklus und Anregung des Milchflusses ist Eisenkraut geeignet.

Lesen Sie hier mehr über die Anwendung und Zubereitung und warum Eisenkraut gut für Ihre Nerven und die Verdauung ist.

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Um die heilende Wirkung des Eisenkrauts zu erzielen können Sie entweder auf Fertigpräparate setzen oder selbst gesammeltes Eisenkraut verwenden. Um nun die Heilwirkung des Eisenkrauts zu erzielen bieten sich besonders innere oder äußere Anwendungen an. Erfahren Sie mehr über die Zubereitung von Eisenkrautanwendungen und worauf Sie bei der Nutzung achten sollten.

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Im Wesentlichen wirkt das Eisenkraut v.a. harntreibend und antirheumatisch. Zudem wird der Gallenfluss angeregt. Wenn Sie also unter diesen Beschwerden leiden, sollten Sie sich vielleicht einmal Fertigpräparate aus Eisenkraut versuchen oder durchaus auch einmal unser Rezept für einen Eisenkrauttee ausprobieren. Beachten Sie jedoch die Hinweise zur Einnahme und den möglichen Nebenwirkungen.

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Das eher unscheinbare Eisenkraut (Verbena officinalis) wächst auf Ödland, Böschungen und Schuttplätzen. Selbst sehr anspruchslos, entfaltet es doch wichtige Heilkräfte für Leiden, die in Industrieländern stetig zunehmen: Nervenbelastung und Verdauungsschwäche. Wie das Eisenkraut bei diesen Beschwerden helfen kann, erfahren Sie hier.

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