Echinacea: Zubereitung und Anwendung
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Der Echinacea wird bei unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt und trumpft ganz besonders bei der Stärkung des Immunssystems, Wundheilung, Zahnmedizin, Erkältungskrankheiten und bei Frauenproblemen auf. Wie Sie den Echinacea so einsetzen können, damit er Ihre Beschwerden lindert, erfahren Sie hier.
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Wo das weibliche Immunsystem Stärkung braucht, ist der Sonnenhut ein guter Tip: bei Unterleibsentzündungen eine Stoßtherapie mit Echinacea-Tropfen (nach Anweisung der Packungsbeilage); Sitzbäder mit 2-3 Eßlöffeln Preßsaft bei Reizblase oder Blasenentzündungen (zusätzlich zur inneren Stoßtherapie); bei Pilzinfektionen der Scheide zwei Sitzbäder täglich und tagsüber alle vier bis fünf Stunden einen neuen, mit Salbe bestrichenen Tampon einführen; entzündliche Aknepickel mit einer Echinacea-Tinktur aus 10-20 Tropfen bzw. einem Teelöffel Preßsaft in einem halben Glas abgekochtem Wasser betupfen; Echinacea-Salbe bei Venengeschwüren oder leichten Verbrennungen; echinaceahaltiger Lippenstift oder -salbe bei Lippenherpes.
Auch aus Wundheilung und Zahnmedizin ist Echinacea nicht mehr wegzudenken. Als Spülung heilt sie Entzündungen und Wunden im Mundraum (Zahnziehen); mit Preßsaft zu gurgeln, hilft bei Racheninfektionen.Echinacea-Salben sind bei Ekzemen, Furunkeln, Hämorrhoiden, auch bei Neurodermitis und Psoriasis angezeigt.
Furore macht Echinacea im Vorfeld grippaler Infekte. Eine Stoß-Selbstbehandlung beim ersten verdächtigen Kribbeln in der Nase kann, wie viele Studien erwiesen, die Immunkräfte ankurbeln: Anfangs drei- bis viermal täglich 50 Tropfen (später weniger) Echinacea-Preßsaft nach dem Essen einnehmen, wahlweise je eine Pastille lutschen oder je zwei Tabletten mit viel Flüssigkeit nehmen.