Brennessel: Hauptanwendungsgebiete
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Die Brennessel kann auf verschiedene Art und Weise zubereitet werden und dient entsprechend der Darreichungsform auch unterschiedlichen Zwecken. Dabei konzentriert sich die Brennessel nicht nur auf ihre Paradedisziplin, der Unterstützung der Harnwege, sondern hilft auch bei Beschwerden wie Gicht oder Rheuma, Blutarmut, Haut- und Haarproblemen oder auch bei typischen Frauenbeschwerden.
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Die Brennnessel wirkt harntreibend, entgiftend, adstringierend (zusammenziehend), entstauend. Sie senkt Blutzucker und Harnsäure und ist geeignet bei
- Rheuma, Gicht, Gelenkentzündungen
- Nieren- und Blasenleiden
- Durchfall
- Frühjahrsmüdigkeit
- Blutarmut
- Haut- und Haarproblemen
- (leicht) erhöhtem Blutzucker
- Zyklusunregelmäßigkeiten.
Brennnnessel als Saft, verdünnte Tinktur oder Teeaufguss eingenommen, mindert starke Periodenblutungen und fördert andererseits verzögerte oder ausbleibende Menstruation. Bei Arthrose und rheumatoider Arthritis hilft sie, innerlich und äußerlich angewendet, die Schmerzen zu lindern und entzündliche Erscheinungen zu reduzieren. Osteoporose-gefährdete Frauen können mit der Kieselsäure der Brennnessel in regelmäßigen Kuren (3 x jährlich vier Wochen) ihren Knochenstoffwechsel günstig beeinflussen. Insgesamt hat die Brennnessel in den Wechseljahren eine stärkende und den Kreislauf belebende Wirkung. Außerdem wird ihr eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt – vor allem, wenn der Blutdruck noch grenzwertig ist (spätestens bei Werten über 150/90 mmHg ist die Schulmedizin gefragt!) Ähnliches gilt für Frauen, bei denen ein leicht erhöhter Blutzucker festgestellt wurde. Brennnesseltee löst katarrhbedingte Verstopfung im Atemtrakt und lindert Asthma.
Die Natur, die viele Menschen mit Blütenpollen plagt, lässt zur gleichen Zeit in großen Mengen die Brennnessel als ein Hilfsmittel gegen Heuschnupfen wachsen. Der Tee schmeckt zwar nicht sonderlich gut, aber er lindert die Beschwerden.
Später im Jahr, wenn Sie sich trotz aller gebotenen Vorsicht einen Sonnenbrand geholt haben sollten, lindern Kompressen mit Brennnessel-Aufguss die Schmerzen und verhelfen zur schnelleren Abheilung. Ja, selbst bei Genitalwarzen oder Hämorrhoiden sollten Sie Kompressen ausprobieren. Ihrer Tochter könnten sie gegen Akne helfen. Gegen Haarausfall versuchen Sie Spülungen mit einem Aufguß. Zur Entschlackung ist die Brennnessel bestens als Frühjahrskur geeignet!