Bischofskraut: Präparate
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Die Wirkung des Bischofskrauts ist bereits seit sehr langer Zeit bekannt und findet deshalb natürlich auch in der modernen Medizin Verwendung. So kommt das Bischofskraut vor allem in Fertigpräparaten zum Einsatz, die Sie gewöhnlich rezeptfrei in der Apotheke finden können. Wann Sie Präparate mit Bischofskraut nehmen sollten und welche Produkte sich bei welchen Beschwerden anbieten, erfahren Sie hier.
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Es gibt insgesamt etwa 20 verschiedene Bischofskraut-Präparate, die Sie rezeptfrei in Apotheken kaufen können.
Herz-Kreislauf-Beschwerden: Schwoerocard® Tropfen, 1- bis 3-mal täglich 5 bis 10 Tropfen, Monatsbedarf (ca. 50 ml) 9,70 €.
Husten und Infekte: Pulmo Hevert® Bronchialkomplex-Tropfen. Sie sind gleichermaßen geeignet bei Husten mit reichlich Schleim und trockenem Reizhusten, werden aber auch bei wiederkehrenden Infekten der Atemwege genutzt. 3- bis 4-mal täglich 15 bis 20 Tropfen, Monatsbedarf (ca. 50 ml) 10,40 €.
Asthma: Asthmakhell®-Tinktur, 3-bis 4-mal täglich 10 Tropfen, Monatsbedarf (ca. 50 ml) 13,65 €.
Harnsteine, Nierengrieß, Entzündungen der Harnwege: Nieral®Tropfen, 3-mal täglich 2 bis 3 Tabletten oder 5-mal täglich 50 Tropfen, Monatsbedarf ca. 30 €.
Teezubereitung: Als Alternative zu den Fertigpräparaten bietet sich auch ein Tee an. Zerstoßen Sie dafür etwa 0,5 g Bischofskrautfrüchte (aus der Apotheke; 1 TL entspricht etwa 2,5 g) in einem Mörser, und übergießen Sie das Pulver mit 200 ml kochendem Wasser. Nach 10 Minuten seihen Sie den Ansatz ab. Trinken Sie täglich 2 bis 3 Tassen.
Nebenwirkungen: Bei mehrtägiger Anwendung (auch des Tees) können Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen auftreten. Sprechen Sie die Anwendung grundsätzlich mit Ihrem Arzt ab.
Bei Lebererkrankungen oder der Einnahme von anderen Medikamenten (z. B. Schmerzmitteln, Antibiotika, Psychopharmaka, Hormonpräparaten) sollten Sie Bischofskraut absetzen.