Birke: Allgemeines
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Die Hängebirke (Betula pendula) kennt jedes Kind. Weniger bekannt ist die kleinere Moorbirke (Betula pubescens), die sich durch ihre fein behaarten Zweige und ihre feuchten Standorte von der Hängebirke unterscheidet. Beide Birken haben eine weiße, leicht abblätternde Rinde, die im Alter nachdunkelt.
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Zu medizinischen Zwecken werden die jungen Blätter, die junge Rinde und der Saft beider Birkenarten verwendet.
Das sind die wichtigsten Inhaltsstoffe der Birke:
Blätter
- Flavonoide
- ätherische Öle
- Gerb- und Bitterstoffe
- Vitamin C
- Saponine (Schleimstoffe)
Rinde
- Betulinsäure (Birkenkampfer)
- Öle und Harze
- Gerb- und Bitterstoffe
Saft
- Invertzucker (honigartiger Zucker)
- Betulinsäure
- Phytohormone
Erntezeit ist das Frühjahr kurz nach dem Austrieb. Für die Heilmittelherstellung werden Blätter und Rinde sofort getrocknet, man kann sie aber auch frisch verwenden. Bei der industriellen Saftgewinnung wird ein Loch in den Stamm gebohrt, durch das ca. 10 Tage lang täglich ca. 5 Liter frischer Birkensaft rinnen. Danach schließt sich die Wunde von innen.