Bärlauch: Wissenschaft bestätigt Wirkung
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Als Küchenkraut hat sich der Bärlauch durchgesetzt und erlebt in den letzten Jahren so etwas wie eine Renaissance auf dem Küchentisch, nachdem es eine Zeit lang etwas ruhiger um die Pflanze wurde. Dabei setzten schon vor vielen, vielen Jahre die Menschen auf die heilende Wirkung des Krauts. Erfahren Sie nun, was die Wissenschaft zu diesem Thema herausgefunden hat.
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Die Forschung in Sachen Bärlauch steckt bisher noch in den Kinderschuhen. Es gibt aber immerhin erste Labor- und Tierversuche, die die Wirkungen bestätigen. Im Jahr 1994 untersuchten Pharmakologen der Universität München die Wirkstoffe des Bärlauchs. Im Testversuch mit Ratten zeigte sich eine entspannende Wirkung auf die Gefäße, die zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Arteriosklerose sowie zur Senkung des Blutdrucks beiträgt. Bei dieser Untersuchung schnitt Bärlauch im Vergleich in etwa gleichwertig zum Knoblauch ab.
Weiterhin konnten die Forscher nachweisen, dass die Wirkstoffe des Bärlauchs, vor allem das schwefelhaltige Allicin und das Ajoen, tatsächlich einen cholesterinsenkenden Effekt haben. Diese Untersuchungen bestätigen zumindest teilweise die guten Erfahrungen aus der Volksmedizin mit der Frühlingspflanze. Sie sollten den wilden Knoblauch in jedem Fall einmal ausprobieren. Übrigens wächst er auch gut im eigenen Garten. Dann haben Sie ihn als gesundes Küchengewürz im Frühjahr stets greifbar.