Bärlauch: Knoblauchartiger Geruch
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Ab Ende März erobert der Bärlauch mit seinem knoblauchartigen Geruch unsere Laub- und Auenwälder. Die aromatische Pflanze ist nicht nur ein leckeres Küchenkraut, sondern hat es auch medizinisch in sich: Bewährt sind vor allem ihre Wirkungen gegen Herz- und Gefäßkrankheiten. Aber auch bei Verdauungsbeschwerden und Hautreizungen wird sie Ihnen gute Dienste leisten.
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Wahrscheinlich ist Ihnen der Bärlauch (Allium ursinum) auch schon einmal aufgefallen – meist weniger durch seine Blätter, sondern viel mehr durch seinen intensiven knoblauchartigen Geruch, der den ganzen Wald durchströmen kann. Ende April zeigt sich dann ein Meer von weißen, sternenförmigen Blüte.
Wegen seines Geruchs wird er auch als „Wilder Knoblauch“ bezeichnet. Das heimische Liliengewächs verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und senkt zudem den Cholesterinspiegel sowie den Blutdruck. In der Erfahrungsheilkunde hat sich der Bärlauch ebenfalls zur unterstützenden Behandlung bei chronischen, stoffwechselbedingten Hauterkrankungen bewährt. Hierbei wird er gerne im Rahmen einer entgiftenden Frühjahrskur eingesetzt.
Neben Präparaten aus der Apotheke können Sie die Pflanze auch als heilsames Gewürz einsetzen. Es gibt z. B. Pesto eine viel feinere Note als Knoblauch.