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Bärlauch

Vorsicht! Wenn Sie Bärlauch im Wald selbst sammeln, besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen, deren Blätter zeitgleich erscheinen. Beide Pflanzen sind giftig. Wenn das Blatt deutlich nach Knoblauch riecht, handelt es sich tatsächlich um Bärlauch. Es empfiehlt sich dringend, im Zweifel entweder ein Kräuterbuch zur Bestimmung von Pflanzen oder direkt einen Experten zu konsultieren.

Präparate

Wenn Sie den Bärlauch nicht selbst sammeln möchten, erhalten Sie in der Apotheke das Kraut als homöopathische Urtinktur, „Allium ursinum Ø” von der DHU. 20 ml reichen für etwa einen Monat und kosten 10,10 €, 50 ml kosten 18,20 €. Sie nehmen von dieser Urtinktur ein- bis dreimal täglich 2 bis 5 Tropfen mit etwas Wasser verdünnt ein.

Darüber hinaus ist der „Wilde Knoblauch“ als Fertigpräparat (Bärlauch Frischblatt Granulat von Dr. Pandalis) in Apotheken und Bioläden erhältlich. 50 g dieses Granulats kosten 14,83 € und reichen für gut zwei Wochen. Nehmen Sie täglich 1 TL dieses Granulats mit Wasser verdünnt zu jeder Mahlzeit ein.

Neben- und Wechselwirkungen

In seltenen Fällen beobachtete man allergische Reaktionen und einen niedrigen Blutdruck.

Hinweis: Bärlauch behindert die Aufnahme von Selen im Darm. Halten Sie aus diesem Grund bei der Einnahme von Selen einen zeitlichen Abstand von vier bis fünf Stunden ein.

Schmackhaftes Küchenrezept

Für ein leckeres Bärlauchpesto waschen Sie 100 g frische Bärlauchblätter. Geben Sie sie zusammen mit 4 grob gehackten Bärlauchzwiebeln, 2 EL Sonnenblumen- oder Pinienkernen, 150 ml kaltgepresstem Olivenöl sowie geriebenem Parmesankäse in die Küchenmaschine zum Zerkleinern. Schmecken Sie das Pesto mit Kräutersalz und etwas Zitronensaft würzig ab. Besonders lecker ist es beispielsweise zu Vollkornspaghetti und anderen Nudelgerichten.

Im Mittelalter schrieb man dem Bärlauch vor allem die Fähigkeit zur Abwehr von Unheil zu. Aus medizinischen Aspekten lässt sich das natürlich nicht verifizieren. Bärlauch schmeckt nicht nur gut, vor allem eine antibakterielle Wirkung wird der Gewürzpflanze nachgesagt und vor allem bei Magen-Darmstörungen eingesetzt. Auch bei anderen Anwendungsgebieten vertrauen viele Menschen auf die Kraft des Bärlauchs.

Anwendungsgebiete des Bärlauchs

  • Vorbeugung von Gefäßerkrankungen (z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt)
  • Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
  • Bluthochdruck
  • Verstopfung, Blähungen
  • Hautentzündungen

Bärlauch Beate Rossbach Bärlauch für Ihre Gesundheit: Medizinische Wirkungen

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