Bärentraube: Gegen Blasenentzündungen
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Die Bärentraube wird vor allem wegen ihrer Wirkung auf die Harnwege geschätzt und wird häufig bei Blasenentzündungen eingesetzt. Was Sie bei der Anwendung beachten sollten und welche Wirkung Sie mit der Bärentraube erzielen können, erfahren Sie hier.
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Dabei ist die Bärentraube aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) ein flach wachsender immergrüner Strauch. An seinen langen Ausläufern sitzen eiförmige dunkelgrüne Blätter, die ca. 3 cm lang sind. Von März bis Juni erscheinen 5 bis 10 cm hohe Blütenstände, die eine Traube glockenartiger weißrosa Blüten tragen. Daraus entwickeln sich im Herbst rote, bemehlt aussehende Früchte. Die Bärentraube wächst auf der gesamten nördlichen Halbkugel. Da ihr Bestand in Deutschland und Skandinavien bedroht ist, steht sie hier unter Naturschutz und darf nicht gesammelt werden.
Zu medizinischen Zwecken dienen ausschließlich die Blätter, die im Winter geerntet und sofort getrocknet oder zu Extrakten weiterverarbeitet werden.
Aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts von 20 % schmecken die Blätter sehr bitter.
Die Bärentraube wird nur innerlich angewandt
Zwar wurde die Bärentraube erstmals um 1.250 n. Chr. als Heilmittel für Harnwegsbeschwerden erwähnt. Sie geriet aber in Vergessenheit und wurde erst um 1756 wiederentdeckt.
So wirkt die Bärentraube:
- zusammenziehend
- antibakteriell
- tonisierend (erhöht die Spannung der Harnwegsmuskulatur)
Außerdem kann der Inhaltsstoff Arbutin die Wirksamkeit von synthetischen Antibiotika erhöhen.
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