Bärentraube: Bei diesen Beschwerden kann sie helfen
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Das Haupteinsatzgebiet der Bärentraube sind eindeutig bakterielle Entzündungen der ableitenden Harnwege. Hier verhindert die Bärentraube – ähnlich wie ihre nordamerikanische Verwandte Cranberry – das Anhaften von Bakterien an den Wänden der Harnleiter und der Blase. Die Erreger werden also mit ausgespült. Für dieses Einsatzgebiet ist die Bärentraube seit 1994 auch offiziell als pflanzliches Heilmittel zugelassen.
GNL5356
Bei diesen Beschwerden kann Ihnen die Bärentraube helfen:
- Blasenentzündungen
- Blasen- und Nierensteine
- Nierenbeckenentzündungen (zusätzlich zu Antibiotika)
Aus Bärentraube können Sie einen Tee (sehr bitter) oder Kaltauszug (weniger bitter) zubereiten. Eine Alternative sind Fertigextrakte (siehe Kasten rechts). Während der Einnahme von Bärentraube kann sich Ihr Urin grünlich verfärben. Das ist völlig harmlos und verschwindet nach Beendigung der Therapie wieder.
Bitte beachten Sie: Die Bärentraube entfaltet ihre heilsamen Wirkungen am besten in basischem Urin. Trinken Sie daher am besten vor der Einnahme der Bärentraubenzubereitung 1 Glas lauwarmes Wasser, in dem Sie 1 gehäufte Messerspitze Haushaltsnatron (z. B. Kaisernatron® aus dem Supermarkt) aufgelöst haben. Da Bärentraube nicht harntreibend wirkt, müssen Sie zusätzlich während der Behandlung täglich 2,5 bis 3 l stilles Wasser oder dünnen Früchtetee trinken.