Bärentraube: Anwendung
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Da das Sammeln der Bärentraube in freier Natur aus Artenschutzgründen verboten ist, müssen Sie die Bärentraube in der Apotheke kaufen. Dort erhalten Sie die getrockneten Blätter, sowie Fertigpräparate. Probieren Sie doch einmal einen Kaltauszug aus der Bärentraube. Mit unserem Grundrezept gelingt es Ihnen sicher einen Tee aus der Bärentraube aufzusetzen.
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Grundrezept für einen Kaltauszug aus Bärentraube
Setzen Sie 4 TL getrocknete Bärentraubenblätter (3 g) in 600 ml kaltem Wasser 4 bis 5 Stunden an und erhitzen Sie sie dann unter Rühren in einem Emaille- oder Stahlkochtopf. Seihen Sie den Auszug ab und halten Sie ihn in einer Thermoskanne warm. Trinken Sie 3- bis 4-mal täglich 1 Tasse ungesüßten Tee.
Variante: Überbrühen Sie 1 TL getrocknete Blätter mit 150 ml siedendem Wasser und seihen Sie den Tee nach 5 Minuten ab. Dieser Tee schmeckt allerdings sehr bitter und kann bei empfindlichen Menschen zu Magen-Darm-Reizungen führen.
Diese Fertigpräparate enthalten Bärentraube
Nur ein Gehalt von 100 bis 210 mg wasserfreiem Arbutin, wie er in den folgenden Mitteln enthalten ist, garantiert die optimale Wirksamkeit der Bärentraube.
Monopräparate: Arctuvan®(60 Tabl. 10,10 €), Cystinol akut®(60 Tabl. 10,89 €) und Uvalysat®Bürger (60 Drg. 9,36 € bzw. 50 ml 7,06 €)
Kombipräparat mit Echter Goldrute: Cystinol® N Lösung (100 ml 8,98 €)
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Hauptwirkstoff Arbutin bei Langzeitgebrauch toxisch auf die Nerven wirkt, sollten Sie Bärentraube maximal 7 Tage in Folge einnehmen. Falls Sie an einer chronischen Nieren- oder Herzschwäche leiden, dürfen Sie Bärentraube wegen der notwendigen großen zusätzlichen Trinkmengen nur mit Zustimmung Ihres Arztes anwenden. Für Schwangere und Stillende sowie Kinder unter 12 Jahren ist Bärentraube nicht geeignet.