Arnika: Anwendungsgebiete
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Die Arnika ist v.a. für ihre entzündungshemmende, antiseptische, antibakterielle und antiarthritische Wirkung bekannt. Doch aufgrund der Toxizität der Inhaltsstoffe der Arnika ist eine Selbstmedikation grundsätzlich nicht empfehlenswert und zu Vergiftungen führen. Für die folgenden Anwendungsgebiete mit Ausnahme von Herzbeschwerden ist die Arnika dennoch von der Kommission E beim früheren Bundesgesundheitsamt offiziell als pflanzliches Heilmittel anerkannt worden.
GNL5356
Das sind die Anwendungsgebiete der Arnika:
- stumpfe Verletzungen (Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen und dadurch bedingte Blutergüsse) oberflächliche Venenentzündungen
- rheumatische Beschwerden Entzündungen im Mund- und Rachenraum
- Insektenstiche
- Herz-Kreislauf-Schwäche
Wenden Sie Arnika trotzdem nur maximal fünf Tage hintereinander an, da sie allergische Hautausschläge hervorrufen kann. Falls Sie auf Korbblütler allergisch reagieren, dürfen Sie Arnika nicht anwenden! Geben Sie die unverdünnte Arnika-Tinktur niemals auf offene Wunden, da der hohe Alkoholgehalt zu schmerzhaften Verätzungen des Gewebes führt.