Die Echte Arnika, auch Bergwohlverleih, Bergdotterblume, Blutblume, Stichwurzel oder Wundkraut genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Arnika und der Familie der Korbblütler, die unter Naturschutz steht. 1986 wurde sie zur Blume des Jahres und 2001 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.

Sie wächst bevorzugt in bergigen Gegenden auf sauren, mageren Wiesen, aber auch in lichten Wäldern. Sie steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Arnika wirkt antibakteriell, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend und schweißtreibend. Unverdünnt kann sie zu Hautreizungen führen.

Arnika ist ein hervorragendes Heilmittel bei Prellungen und Blutergüssen aller Art; nach Geburten wird die Einnahme von Arnika zur schnelleren Wundheilung empfohlen. Sie wirkt auch stärkend und regulierend auf das Herz – kann allerdings umgekehrt auch zu Herzrhythmusstörungen führen – kann bei Hals- und Zahnfleischentzündungen zum Gurgeln verwendet werden, hilft bei Gelenksbeschwerden, Magenkrämpfen, Kreislaufbeschwerden, Venenentzündungen und entzündlichen Erkrankungen der Haut.

Arnika kann als Tinktur oder Tee verwendet werden, wobei der Tee keinesfalls getrunken werden sollte, sondern äußerlich als Einreibung oder für Umschläge verwendet wird. Ist er nicht zu stark, kann man ihn zum Gurgeln verwenden. Die Tinktur kann auch gut verdünnt eingenommen werden; hierfür werden einige Tropfen Tinktur auf ein Glas Wasser gegeben.

Lesen Sie hier mehr über die Wirkung der Arnika, lernen Sie ihre Anwendungsgebiete kennen und lassen Sie sich von unseren Rezepten inspirieren.

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So wenden Sie Arnika richtig an

08.08.2011 05:00 

Ihre Haut sollte keine offenen Wunden haben, wenn Sie sich äußerlich mit Arnika behandeln wollen. In solchen Fällen eignet sich die Behandlung mit Ringelblumen-Salbe besser. Treten allergische Erscheinungen auf, []

Aus der Sportapotheke nicht wegzudenken: Arnika Arnika lindert Schwellungen und Rheumabeschwerden

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Die goldgelben margeritenähnlichen Blüten der Arnika (Arnica montana) sind als Wundheilmittel bei Verletzungen aller Art schon in mittelalterlichen Kräuterbüchern beschrieben. So trank Goethe den Arnika-Tee gegen sein Herzleiden und Pfarrer Kneipp schätzte sie besonders bei der Wundbehandlung. Doch auch wenn es schnell gehen muss, ist die Arnika stets zur Stelle. Lesen Sie mehr über die Ersthelferqualitäten des Korbblütlers.

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In der Apotheke erhalten Sie getrocknete Arnikablüten für die Teeherstellung sowie Tinkturen, Tabletten und Salben. Für die äußerliche Anwendung und zum Gurgeln können Sie selbst zubereiteten Tee verwenden, zum Einnehmen sollten Sie wegen des standardisierten Wirkstoffgehalts besser fertige Mittel wählen. Tipps zur Anwendung und Rezepte finden Sie hier.

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Arnika wird meist als Salbe und verdünnte Tinktur äußerlich angewendet. Die Einnahme von Arnikazubereitungen, auch homöopathischen, sollten Sie stets mit Ihrem Therapeuten absprechen, da Arnika z. B. die Blutgerinnung herabsetzen kann...

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