Pflanzen Sie jetzt Kräuter für Ihre Gesundheit
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Kräuter
vom 10. April 2008, 11:50 Uhr
GNL5356
Die meisten der Kräuter, die wir gern in unserer Küche verwenden, stammen ursprünglich aus südlichen Ländern. Deswegen lieben sie auch bei uns ein warmes Plätzchen. Um ihr volles Aroma entfalten zu können, brauchen die meisten Kräuter einen sonnigen und windgeschützten Standort. Ideal sind windgeschützte Plätze an Mauern, die das Sonnenlicht reflektieren.
Der Boden sollte eher mager sein, damit sich Aromen und Geschmacksstoffe optimal entwickeln können. Wie in einem Staudenbeet auch, kommen die hochwüchsigen Kräuter nach hinten und die kleinen nach vorne. Die Kräuter sollten Sie nicht zu eng pflanzen, denn dann sind sie anfälliger gegen Schädlinge.
Selbstverständlich werden Kräuter nie mit chemischen Mitteln gespritzt, wenn sie einmal befallen sind - unter anderem weil die Rückstände auch für Sie schädlich sein können. Versuchen Sie es lieber mit alternativen Mitteln wie Brennnessellauge oder einem Absud aus Schachtelhalmen oder Wermutblättern. Dünger brauchen Ihre Heilpflanzen in aller Regel nicht. Denn zu gut genährte Kräuter entwickeln nicht so viel Aroma. Kräuter im Topf bekommen einmal im Jahr frische Erde.
Gegossen wird sparsam (draußen je nach Wetter natürlich) alle zwei bis drei Tage. Basilikum ist das einzige Kraut, das jeden Tag einen Schluck Wasser braucht. Die Wurzeln dürfen nicht zu feucht sein, sonst bildet sich schnell Schimmel. Natürlich muss auch ein Käuterbeet regelmäßig gejätet werden.