Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom
Heilpflanze ist nicht gleich Heilpflanze. Denn der Gehalt eines gesundheitsaktiven Wirkstoffes ist stark vom Standort und vom Erntezeitpunkt abhängig. Wenn Sie auf Heilpflanzen setzen, sollten Sie diese nicht selber pflücken, sondern in der Apotheke, im Reformhaus oder im Naturkostladen kaufen. Diese Kräuter entsprechen den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes, d.h. ihre Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität ist nachgewiesen.
Lesen Sie hier, welche Wirkstoffe die Heilpflanzen enthalten und wogegen diese Ihnen helfen:
Bitterstoffe
z.B. in Enzian und Tausendgüldenkraut, regen die Magensaftproduktion an, fördern die Verdauung
Ätherische Öle und Bitterstoffe
z.B. im Beifuß und Wermut, wirken entzündungshemmend und positiv auf Leber und Darm
Ätherische Öle
z.B. in Kamille und Thymian, wirken keimhemmend, harntreibend, erleichtern das Abhusten und kräftigen den Verdauungstrakt
Flavonoide
z.B. in Weißdorn und Ginkgo, haben ein breites Wirkungsspektrum, sie beugen vor allem Durchblutungsstörungen vor
Gerbstoffe
z.B. in Eichenrinde und Blutwurz, lassen Wunden besser heilen, wirken gegen Durchfall
Glykoside
z.B. in Lindenblüten und Bärentraubenblättern, haben ein breites Wirkungsspektrum, Lindenblüten z.B. wirken schweißtreibend
Saponine
z.B. in Huflattichwurzel und Goldrute, erleichtern das Abhusten und wirken wassertreibend
Schleime
z.B. in Huftlattichblättern stillen den Hustenreiz bzw. wirken aus Leinsamen leicht abführend.