Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Pfefferminze
vom
Leiden Sie unter einem Reizdarm? Diese Symptome weisen Sie auf diese Darmirritation hin:
- Schmerzen im rechten und linken Unterbauch
- Beschwerden werden durch Essen verstärkt, durch Stuhlgang jedoch gelindert
- Symptome treten tagsüber auf, aber nicht nachts
- Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang, abwechseln Verstopfung und Durchfall, Blähungen, Schleim im Stuhl
- Verstärkte Beschwerden bei Stress
Um dieser Beschwerden Herr zu werden, sollten Sie vor allem auch Ihre berufliche, soziale und familiäre Situation unter die Lupe nehmen und schauen, wo Sie Entlastung finden können. Entspannungsübungen, regelmäßige Bewegung und psychologische Beratung helfen Ihnen, Stress und Überlastung abzufedern. Meist beruhigt sich der Darm allein schon, wenn Sie sich etwas mehr Ruhe verordnen. In hartnäckigen Fällen werden vom Arzt entkrampfende Medikamente verschrieben.
Die richtige Ernährung kann Ihre Symptome ebenfalls wesentlich mildern. Sie soll den Darm unterstützen, darf ihn aber nicht reizen. Was Ihnen am besten bekommt, müssen Sie allerdings in einer Art Ausschlussverfahren selbst herausfinden. Was Ihnen schlecht bekömmlich ist, sollten Sie dann konsequent meiden. Dazu gehören sicher zu süßes, zu salziges, zu fettes oder zu stark gewürztes und blähendes Essen. Wie Sie mit Ballaststoffen zurecht kommen, müssen Sie ebenfalls erst ausprobieren. Vor allem sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen!
Gute Erfahrungen hat man beim Reizdarmsyndrom mit Pfefferminzölkapseln gemacht. Sie bringen den gestressten Darm zur Ruhe.