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Diese Gesundheitsausgaben können Sie von der Steuer absetzen!

Die Gesundheit ist uns lieb – vor allem aber teuer. Gesundheitsausgaben von der Steuer absetzen geht allerdings in Teilen auch. Unter welchen Bedingungen sich das Finanzamt an den Kosten beteiligt.

Außerdem: Wieso Sie beim Autofahren nicht nur zum Vordermann Distanz wahren sollten.

Viel Spaß beim Lesen!

Dr. Dietmar Kowertz

Gesundheitsausgaben von der Steuer absetzen: Bei diesen geht’s

In Abhängigkeit von Ihren Einkünften, Ihrem Familienstand und der Größe Ihrer Familie mutet Ihnen das Finanzamt einen Eigenanteil zwischen 1 und 7 Prozent Ihres Bruttoeinkommens zu. Erst wenn Ihre Gesundheitsausgaben darüber hinaus gehen, können Sie diese als „außergewöhnliche Belastung“ steuermindernd geltend machen.

Was Sie alles absetzen können:

Arzneimittel, auch frei verkäufliche, die Ihr Arzt Ihnen zur Einnahme verordnet hat.

Praxis- und Rezeptgebühren.

Bäder, Massagen, Krankengymnastik, Bestrahlungen, deren Anwendung Ihr Arzt verordnet hat.

Brillen und Kontaktlinsen.

Zahnbehandlungen, alles, was die Kasse nicht übernimmt.

Fahrtkosten zum Therapeuten mit dem eigenen Pkw mit 30 Cent pro Kilometer.

Besuchsfahrten zu Angehörigen, z.B. um diese im Krankenhaus zu besuchen. Bescheinigung des Arztes erforderlich, aus der hervorgeht, dass der Besuch zur Genesung wesentlich beiträgt.

Heilpraktiker-Rechnungen gelten ebenfalls als Krankheitskosten.

Aufwendungen bei der Geburt eines Kindes, z.B. Fahrtkosten oder eine vorübergehend notwendige Haushaltshilfe.

Impfungen, sofern vom Arzt dringend empfohlen.

Pflegeheim-Kosten.

Trinkgelder an Pflegepersonal.

In allen Fällen gilt: Der Fiskus erkennt nur das an, was Sie mit Quittungen belegen können.

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Alte Kommentare
  • Evelin Hausmann schrieb am 16.03.2010, 11:39 Uhr

    Zu den absetzbaren Kosten für die Krankheit. Mein Gerechtigkeitsempfinden sagt mir: Wenn wir ein Trinkgeld geben so ist das eine Herzenssache die besondere Leistung oder Freundlichkeit zu entlohnen, es bekommt ein Geschmäckle, wenn wir uns diese durch die Hintertür zurück holen, es verliert seinen wahren Sinn. Man möchte edel gelten und holt sich das geld auf der anderen Seite zurück, dass ist aus meiner Staat, der ohnehin belastet ist, aus welchen Gründen auch immer, schröpfen. Ein geschenk ist ein Geschenk der Nächstenliebe und das soll man sich nicht auf Umwegen zurückholen. Egal wie groß es ist. Man macht mit den Gaben Gottes nicht noch Geschäfte, indem man etwas vortäuscht, was gar nicht ist. Dann kann der Staat doch gleich die Hilfen übernehmen und als Steuer der Nächstenliebe bei den Großverdienern einziehen, dann kann sich wenigstens der Nimmersatt und Geizhalz nicht mehr drücken. Die armen Schlucker, die aus Liebe zu Menschen denen es noch schlechter als es ihnen selbst geht, helfen, tun das ja auch nicht, da sollten die Großverdiener sich schämen. Das sind dann die Leute die ihr Geld im Ausland deponierten, zum Schaden des Ganzen. Man sieht Gott lässt die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Ich wünsche der Menschheit viele Erleuchtungen und Erkenntnisse des heiligen Geistes, den man sich täglich mit seinen Gaben selbst erbitten kann und nicht nur an Pfingsten in der Kirche , die große Reinigung des Gewissens der Menschheit ist in vollem Gange nur die meisten haben es in Ihrer Eitelkeit noch nicht erkannt. Die große Umkehr hat begonnen und nimmt ihren heilsamen Weg. Friede, Gerechtigkeit und die Wahrheit führen zur Nächstenliebe und somit zum Frieden.Danke für das Lesen! Evelin Hausmann

    • Kathleen Gatzsch antwortete am 08.09.2011, 10:29 Uhr

      Hallo, ich Arbeite in einem Pflegeheim, mir ist es aber bisher noch nicht passiert das ich ein "Trinkgeld" Quittieren musste. Ich glaube sollte dies ein Angehöriger von mir verlangen würde ich das Trinkgeld danken ablehnen, da ich auch der Meinung bin dass wenn man etwas verschenkt sollte es von Herzen kommen und nicht, vom Finanzamt zurück.. In unserem Team freuen wir uns aber genauso über eine Tafel Schocklade. Da wir unser Trinkgeld an die Einrichtung abgeben müssen und es an alle Stationen im Haus Verteilt wird. Glück dem der viel Schocki bekommt ;)

  • Gert Ivancic schrieb am 16.03.2010, 12:28 Uhr

    Frage: Wenn ich verletzt bin und zur Gymnastik gefahren werden muß, wie hoch ist der Km -Anteil dann? lg Gert Ivancic