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Diese Medikamente beeinträchtigen Ihre Fahrtauglichkeit

Medikamente können generell Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Jeder dritte Verkehrsteilnehmer nimmt regelmäßig Medikamente ein. Etwa jedes fünfte Präparat birgt Risiken. Sehschwäche, verzögerte Reaktionsfähigkeit, Müdigkeit und Benommenheit können die Folgen sein, aber auch eine gesteigerte Aggressivität. Schwierig ist es, die Vielzahl der Wirkstoffe auf ihre Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit einzuschätzen. Die Polizei verfügt seit einiger Zeit über Schnelltests, mit deren Hilfe sie beeinträchtigende Wirkstoffe im Blut aufspüren kann.

Die Stiftung Warentest listet folgende Mittel als riskant auf:

  • Betablocker beeinflussen Ihre Reaktionsfähigkeit.
  • Mittel gegen Bluthochdruck können zu starker Beruhigung führen.
  • Psychopharmaka wirken sich vor allem in der ersten Einnahmezeit stark auf die Psyche aus.
  • Starke Schmerzmittel machen benommen, behindern die Sehfähigkeit und können zu Stimmungsschwankungen führen.
  • Neuroleptika können sich auf die Sehfähigkeit auswirken.
  • Heuschnupfenmittel können müde machen.
  • Mittel gegen Hustenreiz dämpfen Ihre Aufmerksamkeit.
  • Muskelentspannende Mittel entspannen meist nicht nur die Muskeln und können Übelkeit auslösen.
  • Mittel gegen Krebserkrankungen schlagen oft ebenfalls auf den Magen.

Wenn Sie mit dem Auto häufiger in Situationen geraten, die Ihnen als brenzlig erscheinen (und das kann völlig unabhängig vom Alter sein), ist es ratsam, Ihren Fahralltag zu entlasten. Das kann unter Umständen auch das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel bedeuten. Sie sollten auf diese Anzeichen achten, wenn:

  • Sie ungewollt von der Spur abkommen und etwa plötzlich über den Mittelstreifen oder den Randstreifen fahren
  • Sie Probleme beim Wenden des Autos haben
  • Ihnen plötzlich das Einparken schwer fällt
  • Sie Gas und Bremse verwechseln oder häufiger vergessen, wozu die Kupplung da ist
  • Sie immer öfter Bekanntschaft mit dem Bordstein machen
  • häufiger Verkehrshinweise nicht mehr beachten oder übersehen
  • sich in Ihrer gewohnten Umgebung nicht mehr zurecht finden.
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