Packen Sie den Stress bei den Hörnern
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich zum Thema Stress
vom 4. August 2009, 10:00 Uhr
GNL5356
Haben Sie schon Urlaub, oder stecken Sie noch im Stress? Heute beschreibe ich Ihnen, wie Sie den Stress in den Griff bekommen, sozusagen als Einstimmung auf Ihren Urlaub - oder als Nachkur.
Außerdem: Wie Sie - beruflich oder privat - schon beim ersten Vorstellen den besten Eindruck hinterlassen und warum Sie bei der Zubereitung eines unserer beliebtesten Speisepilze Vorsicht walten lassen müssen.
Viel Spaß beim Lesen!
Dr. Dietmar Kowertz
P.S.: Falls wir Sie in Zukunft persönlich ansprechen dürfen, oder Sie Ihre Daten ändern wollen, dann klicken Sie jetzt hier.
Packen Sie den Stress bei den Hörnern
Wer beruflich oder privat stressige Zeiten durchmacht, braucht einen Ausgleich, sonst macht ihn die Belastung - je nach persönlichem Nervenkostüm - früher oder später krank oder depressiv, zumindest aber unzufrieden. Das muss nicht sein. Wenn Sie diese 4 Tipps beachten, werden Sie schon bald den Stress in Schach halten und unliebsame Folgen vermeiden können:
1. Stress alarmiert den Körper, Adrenalin strömt durch die Blutbahnen, die Atmung wird kurz und flach. Gegenmittel: Atmen Sie bewusst langsam und tief, 4 Sekunden ein, 7 Sekunden aus. Wiederholen Sie dies 10 Mal bzw. so lange, bis sich die innere Aufregung wieder gelegt hat.
2. Verbannen Sie negative Gedanken! 9 von 10 Menschen denken schlecht über sich selbst. Schlechte Nachrichten oder vermeintliche Schicksalsschläge schreiben sie ihrer eigenen Unzulänglichkeit zu. Dabei machen wir uns den Stress sozusagen selbst, denn er entsteht allein aus dieser negativen Sicht der Dinge in unserem Kopf. Gegenmittel: Schreiben Sie in einer solchen Situation den negativen Gedanken auf ein Blatt Papier und stellen Sie sich folgende Fragen:
Trägt meine Sicht der Dinge zu meinem Stress bei?
Sind die Gedanken, die ich mir mache, wirklich logisch, oder baue ich mir da ein künstliches Gedankengebäude auf, das fernab von Logik und Realität liegt?
Ist das, was ich denke, eine einer objektiven Prüfung standhaltende Tatsache?
3. Wenn Sie sich überlastet fühlen: Setzen Sie sich (zeitliche) Grenzen für die Erledigung Ihrer Aufgaben, etwa das Lesen von Aktennotizen oder E-Mails. Halten Sie diese strikt ein und gehen Sie danach eine andere Aufgabe an. Jammern und Wehklagen über die viele Arbeit hilft Ihnen nicht, sondern vergrößert nur Ihren Stress.
4. Wenn Ihnen eine stressige Situation bevorsteht, etwa ein Gespräch, das möglicherweise unangenehm werden könnte, versuchen Sie, sich diese Situation vorab vorzustellen. Gehen Sie mögliche Argumente der Gegenseite durch, legen Sie sich Gegenargumente bzw. Kompromissvorschläge zurecht.